Jeder vierte Bürger hat mit einer Strafakte zu tun

Bilanzsitzung des Ministeriums für Inneres und Verwaltung

Donnerstag, 01. März 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die Generalstaatsanwältin Rumäniens, Codruţa Kövesi, sagte Dienstag auf der Bilanzsitzung des Innen- und Verwaltungsministeriums, dass jeder vierte Bürger des Landes auf die eine oder andere Art mit einer Strafakte zu tun habe. Die Staatsanwälte müssten jetzt dreimal soviel arbeiten, dabei sei ihre Anzahl die gleiche geblieben. Mit dem Innenministerium will die Staatsanwaltschaft ein Protokoll zur Zusammenarbeit abschließen.
Premier Mihai Răzvan Ungureanu betonte auf der Bilanzsitzung, dass in der Arbeit dieses Ministeriums Normalität eintreten müsse, von den Beamten würde erwartet, dass sie dem Bürger gegenüber korrekt und freundlich sind. Eines der Ziele des Ministeriums müsste die Bekämpfung der Steuerhinterziehung sein. „Gäbe es keine Steuerhinterziehung, wäre das Leben in Rumänien besser“, sagte er. Dadurch käme mehr Geld in den Staatshaushalt und die europäischen Gelder seien ein Zusatz an Wohlstand, den wir brauchen.
Innenminister Gabriel Berca unterstrich, dass er sich dafür einsetzen werde, dass Rumänien in Europa den Korruptionsverdacht los wird. Das Land hätte auch genug Geld, wenn es der Plage der Steuerhinterziehung Herr wird.

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