Jetzt hängt alles vom zweiten Wahlgang am 16. November ab

TV-Debatten zwischen den Kandidaten angesagt

Dienstag, 04. November 2014

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Die beiden Spitzenkandidaten, Victor Ponta und Klaus Johannis, die in die Stichwahl gehen, gaben Sonntagabend nach Schließung der Urnen die ersten Erklärungen ab.
Fotos: Mediafax

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nach Bekanntgabe der Hochrechnungen sind Sonntagabend die  Kandidaten mit ersten Erklärungen vor die Öffentlichkeit getreten. Klaus Johannis schätzte ein, dass die ACL „ein sehr gutes Ergebnis“ erzielt hat, er dankte allen Bürgern, die für ihn gestimmt haben. Dies zeige, dass sie eine Veränderung wünschen. Die Bürger hätten in zwei Wochen zu wählen zwischen einem Rumänien der gut gemachten Dinge und einem Land der schlecht gemachten Dinge. Er stehe für ein normales Rumänien, er sei gegen Skandal und Lüge.

Victor Ponta erklärte, dass „nach zehn Jahren des Hasses und der Entzweiung“ viele Rumänen für ihn und sein Entwicklungsprojekt gestimmt haben. In den nächsten zwei Wochen werde er sich an die ganze Wählerschaft wenden. Das solle auch durch drei TV-Debatten mit Johannis geschehen.

Hunor Kelemen zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, das er für den Ungarnverband UDMR erreichen konnte. Auf die Frage, welche Empfehlungen er für den zweiten Wahlgang ausspreche, antwortete Kelemen: Alles zu seiner Zeit. Diesem Thema will sich auch Călin Popescu Tăriceanu in seiner Liberalen Reformpartei widmen.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 05.11 2014, 14:04
@Peter!Da sich nur ein Teil der Leser in Rumänien aufhält,wären viele sicher interessiert zu erfahren,was Sie konkret mitbekommen haben.
norbert, 05.11 2014, 00:36
Herr Peter. Wenn sie in Rumänien in Verwaltung und politischen Ämtern sind. So haben die Leute die Finger am Geld. Das sie abzweigen. Wenn sie nicht dort sind fließt das Geld an ihnen vorbei. Deswegen legen die sich so ins Zeug. Wenn ein Bürgermeister merkt er verliert sein Amt. .dann wechselt man in Rumänien die Partei und bleibt am geldkoffer. Es gibt keinen anderen Grund. .
Peter, 04.11 2014, 20:41
Man fragt sich wie ist es möglich, dass ein Land wie Rumänien bei Wahlen wie wir sie jetzt gesehen hatten, derartig viel Geld ausgeben? Ich lebe in einem sehr hoch entwickeltem Land wo das nötige Kleingeld für derartiges vorhanden wäre, aber für Wahlen werden bei uns in Südtirol höchsten 20% von dem was man in den letzten Tagen in Rumänien gesehen hatte, ausgegeben.
Wir arbeiten seit über 15 Jahre in der Entwicklungsarbeit in Rumänien und wir fragen uns; „darf ein Land wie Rumänien wo noch so viel Armut zu finden ist, so viel Geld für Wahlen verschwenden“?
Hanns, 04.11 2014, 16:24
"das wir bereits das 21. Jahrhundert erreicht haben" sollte es lauten.
Hanns, 04.11 2014, 16:23
Wenn man hier so manchen Kommentar liest hat man nicht das Gefühl das wir uns bereits das 21. Jahrhundert erreicht. Es ist sehr traurig, dass 25 Jahre nach der "sogenannten" Wende noch immer der Jungend des Landes die Zukunft geraubt wird. Auch die Rumänen hätten es verdient endlich einmal sorgenfrei in einem demokratischen Land leben zu können!
Manfred, 04.11 2014, 13:53
Helmut!Die Worte"Ponta" und"zum Wohl des Volkes" im Zusammenhang zu verwenden,überschreitet die Grenzen der Perversität.Ist auch Wahlfälschung(siehe Lokales)zum Wohl des Volkes?Ist es der Ausschluß erheblicher Teile der Auslandsrumänen auch?Zum Wohle des Volkes wäre es,diese kriminelle Organisation abzustrafen,indem sie nicht mehr gewählt wird.
Helmut, 04.11 2014, 11:16
.....angeprangerten Systems
Helmut, 04.11 2014, 11:14
30% Prozent für Ioannis ist ein volkommen normales Ergebnis....es entspricht in etwa dem Ergebnis der ACL Parteien bei den Europawahlen.Herr Ioannis behaupetet immer wieder, dass er für ein besseres Rumänien eintreten wird.Er und die Parteien der ACL waren und sind seit Jahren auch ein Teil dieses von ihm jetzt so Systems der Skandale und Lügen, warum gibt er das nicht zu.Sein Stil wie er Antonescu als Parteivorsitzenden und Spitzenkandidaten ausbebootet hat, spricht Bände und jederman kann daraus seine Schlüsse über den Charakter einer Person ziehen.Er hat sicher mit Hilfe der EU , besonders aber mit Unterstützung derCSU/CDU und auch der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Stadt Sibiu einiges weiter gebracht, jedoch wenn man genau hinter die Kulissen sieht, handelte es grösstenteils nur um kosmetische Operationen.Auch die Bürgermeister anderer Städte, haben zusammen mit denBürgern, ihrer Städt, positiv weiterentwickelt.Es wäre endlich an der Zeit auchein klares und ehrliches Wort zur zukünftigen Zusammenarbeit mit der stärksten politischen Kraft im Lande zu finden.Dies sollte im Interesse der Weiterentwicklung und zum Wohle der Bürger geschehen.Herr Ponta tat dies und ist auch dazu bereit.Darüber sollte jede/r BürgerIn, egal mit welcher politischen Gruppe er /sie sympatisiert bei der Stimmensbgabe im 2.Wahlgang bedenken.Welche Entscheidung der UDMR treffen wird, werden wir ja bald erfahren.
Jens, 04.11 2014, 09:50
Der arme Hunor. Empfielt er Ponta rebellieren die Ungarn, stimmt er für Johannis wirft Ponta ihn aus der Regierung. Tut er nichts passiert das Gleiche. Schon blöd wenn man sich selber in solche Situationen manövriert.

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