Joe Biden: USA unterstützen Rumänien auf dem rechten Weg

US-Vizepräsident unternimmt zweitägigen Rumänien-Besuch

Mittwoch, 21. Mai 2014

Bukarest (ADZ) - US-Vizepräsident Joe Biden und seine Frau Jill sind am Dienstag in Bukarest zu einem zweitägigen Besuch eingetroffen. Auf Bidens Terminkalender stehen Unterredungen mit Staatschef Traian Băsescu und Premier Victor Ponta. Gewidmet sind die Gespräche neben der Ukraine-Krise auch der Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung, der Zusammenarbeit zwecks Sicherung der Energieversorgung in Europa und den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowie der EU und den USA. Biden will zudem mit rumänischen und US-Militärs sowie mit Vertretern von hier tätigen US-Konzernen zusammentreffen.

In einem am Vortag veröffentlichten Exklusivinterview für die Nachrichtenagentur Mediafax verwies der US-Vize auf die Bedeutung eines gefestigten Rechtsstaates: Länder „ohne einen starken Rechtsstaat und eine unabhängige Justiz“ seien „anfällig“ auf „Vorstöße der Art, wie sie Russland gerade in der Ukraine unternimmt“. Im Kampf gegen die Korruption, einschließlich auf hoher Ebene, bescheinigte der US-Vize Rumänien „reale Fortschritte“, trotzdem gebe es „noch viel zu tun“. Dieser Kampf sei „gewiss nicht leicht“, doch würden die USA Rumänien weiterhin unterstützen, „um auf dem rechten Weg zu bleiben“. „Stabilität, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit“ seien „ausschlaggebend“ für eine „Vertiefung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen“, hob Biden hervor.

Kommentare zu diesem Artikel

Don Emilio, 25.05 2014, 02:29
Sehr geehrter Tourist,
hoffentlich, vielleicht noch nichtmal teurer. Ich mochte Schröder eigentlich nicht besonders, aber, als Schröder mit Putin die North Stream Pipeline vereinbarten sagte ich zu meiner Frau: "Der, oder seine Berater haben was drauf, die Polen würden uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit, und sie finden immer einen Grund, den Gashahn zudrehen".
Ich habe von 1980 bis 1986 in Warschau gearbeitet. Die Polen jaulten auch gleich los als das bekannt wurde. Und wie.
Schon Katharina die Große sagte: "Alle Unruhe geht von Warschau aus". Und die hat als ganz kleines Mädschen! in Russland angefangen.
Und zum selbsternannten "Realisten" möchte ich mal sagen: "Hier steht keiner auf der Gehaltsliste von der Stasi". So eine Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen.
Was soll den die Bemerkung?
Mit freundlichen Grüßen,
Don Emilio
Realist, 23.05 2014, 13:17
Liebe Leute, Ihr seid entweder naiv oder nostalgisch oder auf der Gehaltsliste Eurer Freunde.
Einmal Stasi, immer Stasi ;)
LG
tourist, 23.05 2014, 01:39
@Emilio: für die Deutschen wird es nicht kalt, denn dank Gerhard Schröder gibt es die North Stream Pipeline, über die Gas transportiert werden kann, ohne durch die Ukraine oder das russophobe Polen durchzumüssen. Außerdem haben die Österreicher in den letzten Jahren riesige unterirdische Gasspeicher angelegt, die uns locker über einen oder zwei Winter drüberretten. Bis dahin hat sich die Weltpolitik sowieso wieder um 180° gedreht.
Don Emilio, 23.05 2014, 00:22
Sehr geehrte Damen und Herren,
ach ja, der Joe! Der weiß wo es lang geht und wie es gemacht wird. Hat er doch neulich seinen Sohn in der ukrainischen Gasindustrie untergebracht. Als Finanzfachman wird der den "Europäern" mal schnell beibringen, was Gas kostet, wenn es den Amerikanern gehört. Die Rumänen können sich schon schön mit warmen, sehr warmen Kleidern eindecken, der nächste Winter wird sehr kalt, und sehr teuer. Mit Gold werden sie es ja nicht mehr bezahlen können, denn das haben sie ja inzwischen verschenkt.
Aber, liebe Rumänen, also die die nichts zu sagen haben, für die Deutschen, die nichts zu sagen haben, wird der nächste Winter auch sehr kalt, und auch sehr teuer. Sie wissen es nur noch nicht, sie freuen sich ja so auf die Fußballweltmeisterschaft. Warum?
Nicht für ungut.
Tourist, 22.05 2014, 14:54
das einzige was dieser Biden will ist, die Tür für die amerikanischen Gaskonzerne aufzumachen. Teures und umweltschädliches Schiefergas, statt russischem Erdgas. Das ist die Parole. Und dazu noch Lobbying um amerikanische Rüstungsgüter zu kaufen.
Bernhard, 21.05 2014, 11:04
Gerade Amerika weiss einfach, was der rechte Weg ist! Sie sollten uns immer Vorbild sein!

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