Johannis für eine visionäre und aktive Außenpolitik

Treffen des Staatschefs mit den akkreditierten Diplomaten

Samstag, 31. Januar 2015

Foto: presidency.ro

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Auf dem Treffen mit den in Bukarest akkreditierten Diplomaten im Schloss Cotroceni sagte Staatspräsident Klaus Johannis am Donnerstag, dass er sich von Rumänien eine visionäre Außenpolitik wünsche, diese müsse „aktiver, kohärenter, transparenter sein“. Dabei sei es wichtig, dass Rumänien seine Rolle als Staat an der Außengrenze der EU und NATO wahrnimmt. Eine strengere Kontrolle an den Grenzen sei nötig, dürfe jedoch die Freizügigkeit der Bürger nicht beeinträchtigen.

Er beginne sein Mandat mit dem Gedanken an die Vorbereitung Rumäniens auf die Übernahme der Präsidentschaft des EU-Rats im Jahr 2019. Es sei für ihn eine Ehre, dass dies während seines Mandats geschieht. Dafür müsse man „handfeste Pläne“ vorbereiten, die allen EU-Staaten zugute kommen.

Über die noch immer angestrebte Aufnahme Rumäniens in den Schengen-Raum sagte Johannis, dass alle Bedingungen erfüllt wurden, dass es sich gegenwärtig um „rein politische“ Bedenken handle. Mangelndes Vertrauen zwischen den Partnern führe jedoch zur Diskriminierung.

Das Außenministerium müsse über genügend menschliche und finanzielle Mittel verfügen, damit es eine starke und geachtete Politik betreiben kann. Ein wichtiges Element sieht Johannis in der Stärkung der Beziehungen zu den rumänischen Gemeinschaften in den verschiedenen Ländern.

Kommentare zu diesem Artikel

Carlo, 02.02 2015, 20:36
@Helmut... zu Komentar 01.02.15, 14:54 und anderen."Nicht jeder (und Helmut) verträgt die Wahrheit"
norbert, 02.02 2015, 03:43
Jedes Land in der Welt wird besucht. .zu urlaubslandern gehört aber mehr.rumanien ist kein urlaubsland war keins ist keins und wird es auch nicht werden. .zählt man. .die Sachsen die ucdveSchwaben. .oder alle Menschen die von dort gegangen sind ab. .weil sie ihre Heimat besuchen. .ihr Dorf ihre Stadt ihre Erinnerungen. .aber nicht rumänien. .dann kommt rumänien in die Nähe der Wüste Gobi. .Essen schlecht. .Kaffee miserabel. .Service null. .sauberkeit schlecht. .Freundlichkeit naja. .Funktionalität.ständig was kaputt. .Information Wüste Gobi läßt grüßen. .es ist überhaupt nicht schlimm das rumänien ein urlaubsland ist oder wird. Es ist nur eine reale Feststellung. .nix und nix gibt nix. .
Manfred, 01.02 2015, 22:08
Helmut-Die Stadt,in welcher ich lebe,hat ca 5000 Einwohner und ca 2 Millionen Touristen im Jahr...
Helmut, 01.02 2015, 13:54
@Carl und Manfred.....da habt Ihr beide sehr wenig Ahnung vom Tourismus....natürlich kann nicht immer alles perfekt sein und es mag sich eine Vertretung nicht immer optimalst präsentieren,jedoch leisten sie für das Land einen unschätzbaren, positiven Dienst.Das noch im mehr zu tun ist,ist selbstverständlich.Jedoch ist das auch eine Frage des Bugets welches zur Verfügung steht.Das der Tourismus einen höheren Stellenwert im Buget erreichen muß ist klar,jedoch müßten sich dafür die gesamte Tourismusbranche in Rumänien geeint und stark einsetzen.Wie immer,die Vertreterinnen und Vertreter in den Auslandsbüros,als Personen, sind würdige und sehr engagierte Vertreter Rumänies,dass Land kann auf solche Personen stolz sein..Dafür muß ihnen die gesamte rumänische Tourismusbranche Dank aussprechen.Da Präsident Ioannis und Premier Ponta, denn hohen wirtschaftlichen und politischen Wert des Tourismus für unser Land erkannt haben,wird sich in nächster Zeit auf diesen Gebiet sicher noch einiges stark verbessern..
Manfred, 01.02 2015, 08:44
So ist es,Carlo!Alleine die Homepage des Ministerium beweist das,nichts sagend und veraltet.Der Normalbürger geht nicht auf eine Tourismus-Messe sondern informiert sich im Internet oder durch Freunde/Bekannte.In den Übernachtungsstatistiken werden dann noch Geschäftsreisen dazu gerechnet,trotzdem ist die Zahl unterirdisch.Dabei verdient es Rumänien,besucht zu werden!Für die Entwicklung des Landes muß auf Tourismus+Landwirtschaft gesetzt werden,dann wird Rumänien aufblühen.Als Billiglohnland wird das nicht passieren!
Carlo, 31.01 2015, 21:49
Werbung für rumänischen Tourismus im Ausland, speziell in Deutschland. Ich gebe die Note mangelhaft.Hier gibt es noch viel zu tun!!!
Helmut, 31.01 2015, 19:37
Vollste Zustimmung für Ioannis in dieser Frage.Die Aussenpolitik Rumäniens war in den letzten Jahren leider nicht sehr Offensiv,dass konnte man immer wieder bei den Auftritten der verantwortlichen Aussenpolitiker und VertretenInnen der Botschaften im In-und Ausland erleben.Hier bildete alleine der Tourismus eine große Ausnahme.Die VertreterInnen des rumänischen Tourismus im Ausland leisten seit über 20 Jahren einen echt positiven und unbezahlbaren Beitrag zur Verbesserung des Ansehens Rumäniens ausserhalb des Landes.Dafür sollten man ihnen den aufrichten Dank des Landes aussprechen.Manche Diplomaten könnten sich daran ein Beispiel nehmen.Was die rumänische Gemeinschaft im Ausland betrifft,steht eine harte Arbeit bevor.Es gibt zwar viele Kulturvereine u.a.,jedoch trachten diese nicht danach eine gemeinsame Arbeit zu leisten,sondern jeder versucht seine eigene Suppe zu kochen und den anderen auszubooten(falsche Gerüchte,Beleidigungen etc.).Vielleicht gibt es in manchen Ländern Ausnahmen.Auch die Tätigkeit der Kulturinstitute ist nicht Optimal.Obwohl doch erhebliche Geldmittel zur Verfügung stehen werden diese nicht optimalst eingesetzt.Viele Möglichkeiten werden bewußt oder unbewußt nicht ausgeschöpft.Hoffen,wir dass sich dies in naher Zukunft ändern wird.
norbert, 31.01 2015, 02:41
Dritter Bericht. .K eine Verhaftung. .der deutsche Johannis. ..

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