Johannis: Ponta wollte mit PNL nicht weiterregieren

Regierungsvereidigung erfolgte im Zeichen des Kohabitationspaktes

Samstag, 08. März 2014

Hermannstadt (ADZ) - Wegen des Verschiebens eines Kommas wollte Premier Victor Ponta nicht vor das Parlament treten und hat das gute Team der Liberalen abgewiesen, nun aber eine völlig neue Allianz gebildet und durch das Parlament gewunken. Das beweist, dass er gelogen hat mit der Beteuerung, er wolle das Bündnis mit der PNL fortsetzen, stattdessen aber einen Vorwand für den Bruch gesucht hat, sagte Klaus Johannis am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

Nach Ansicht des ersten PNL-Vizevorsitzenden hat Ponta eine Regierung mit wenig Persönlichkeit, vielen Titeln und wenig Leistungen gebildet. Ihn habe das neue Kabinett nicht überzeugt und seine Bildung sei ein politisch falscher Schritt gewesen. Da PSD und PNL gemeinsam die Regierungsverantwortung übernahmen, wäre es korrekt gewesen, auch gemeinsam zu gehen, Ponta hätte ebenfalls zurücktreten müssen, da PNL-Parteichef Antonescu das Amt des Senatspräsidenten niedergelegt hat.

Als „suspekt“ bezeichnete Johannis das überraschende Betrauen des neuen Kabinetts Ponta durch Präsident Băsescu am Mittwochabend. Zuerst waren Ponta und Băsescu auf unvereinbaren Positionen und dann findet zwischen Kaffee und Abendessen die Verständigung statt. Seiner Meinung nach hatte es längst eine Übereinkunft gegeben und das Einsetzen der Regierung war die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit, die mit dem Kohabitionspakt begonnen hat und neue schöne Ergebnisse zeigt, sagte Johannis.

Kommentare zu diesem Artikel

Manfred, 10.03 2014, 23:34
Welche Dumpfbacke hat eigentlich den Norbert neu erfunden und wieder ins Spiel gebracht???
@Helmut!3. Aufforderung,mal Deine Meinung zu Herrn Gant´s Aussagen(Banater Zeitung) mitzuteilen.
Norbert, 10.03 2014, 00:21
In 10 Jahren haben die Romas die Macht in Rumänien.Das ökonomische liegt außer der Schaafzucht sowieso schon in ausländischer Hand.Banken funktionierende Industrie und Landwirtschaft da haben die rumänen schon nix mehr zu sagen.Die Ungarn schauen ganz genau auf die Krim.In 10 Jahren gibt es nur noch 15 Millionen Bürger in Rumänien und die Hälfte davon werden Romas sein.Und die werden sich erinnern mit wem es in der Geschichte am besten funktioniert hat. Amen Rumänien. Euer Untergang beginnt auf der Krimm.Den Untergang haben die rumänen selbst eingeleitet. Koruption Koruotion Koruption. Die Leute verlassen in Scharen seit 1990 das Land .Und das wird mindestens die nächsten 10 nicht aufzuhalten sein.
Rolf, 09.03 2014, 22:25
Nun hat unser Herr Johannis Antonescu am Hals,hoffentlich wird er ihn los noch vor dem Untergang.
Helmut, 08.03 2014, 16:22
Der Ehrgeiz des Johannis ist so groß,dass er die Realität nicht mehr erkennen kann.Welche gute Arbeit leisteten die Minister der PNL????.Besser eine neue Regierung mit zahlreichen unverbrauchten,intelligenten Köpfen,als die verschrobenen PNL-Vertreter.Als Bürgermeister un Kommunalpolitiker hat der Johannis gute Arbeit geleistet.Was er aber jetzt abzieht spottet jeder Beschreibung.Nationale-Politik dürfte wahrscheinlich eine Nummer zu groß für ihn sein.Wie sagt ein altes Sprichwort:"Schuster bleib bei deinem Leisten".
Klaus, 08.03 2014, 09:03
Ja, ja - "der gute Johannis"! - Zweiter Anlauf und es hat wieder nicht geklappt...
rudi, 08.03 2014, 08:29
Wenn die PNL an Macht gewinnen will, dann sicher nicht mit Antonescu (Marionette), als Präsidentschaftskandidat ---meiner Meinung nach, sollten die den Herrn Johannis direkt als Präsikandidat aufstellen-----und danach evtl. mal überdenken , den Antonescu als Premier eizusetzten, wenn dieser schon so machtgeil ist!
Alexander, 08.03 2014, 04:36
Den Konjunktiv bitte nicht vergessen, wenn der gute Johannis etwas gesagt haben sollte.
Klingt ja ganz so, als sei Johannis nun beleidigt, weil ihn Ponta nicht mehr mitspielen lässt.

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