Johannis strebt zwei Präsidenten-Mandate an

Neuer Generalstabschef / Kontroverse um Ordensverleihung

Dienstag, 30. Dezember 2014

Bukarest (ADZ) - Präsident Klaus Johannis strebt zwei Mandate als Staatschef an, um die Änderung, die er für Rumänien im Sinn hat, umsetzten zu können. In einem Interview für die französische Zeitschrift „L’Express“ unterstrich Johannis noch einmal, dass der Kampf gegen die Korruption zu den wichtigsten Zielen gehöre.

Weiter seien auf institutioneller Ebene einfachere und transparentere Prozeduren nötig, unter anderem bei der Abgeordnetenwahl sowie Parteienbildung und deren Finanzierung. Bezüglich des Gesundheits- und Bildungswesens sind öffentliche Debatten nötig, so Johannis. Als das Ziel seiner ersten öffentlichen Auslandsreise hat der Präsident die Republik Moldau benannt.

Am Montag ernannte Klaus Johannis den Drei-Sterne-General Nicolae-Ionel Ciucă zum neuen Chef des Generalstabs. Dieser löst ab dem 1. Januar 2015 Ştefan Dănilă ab.

Eine Kontroverse ist um die Verleihung des Ordens „Steaua României“ an den Präsidenten des Verbands der ehemaligen politischen Häftlinge Rumäniens, Octav Bjoza, entstanden. Das Zentrum für Überwachung des Antisemitismus in Rumänien (MCA Romania) kritisierte Bjoza für seine Sympathien gegenüber der Legionärsbewegung und gab in einer Pressemitteilung an, dass das Präsidialamt sich klarer von dieser faschistischen Bewegung abgrenzen sollte. Bjoza reagierte überrascht: Er sei kein Antisemit, sondern Antikommunist.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 02.01 2015, 23:31
@Leser : Mehr Info zur faschistischen Substanz der Legionärsbewegung siehe Wikipedia unter dem Stichwort "Eiserne Garde" ; die "Legionärsbewegung" wird auch bei Wikipedia explizit erwähnt und ist seit 1940 deren Nachfolger (rumänisch: Mișcarea Legionară).
Sraffa, 01.01 2015, 04:10
@Leser : Daß dieser Herr Bjoza mit Faschisten symphatisiert. Hier hat mir noch keiner widersprochen. Ich weiß nicht wer ihn für den Orden vorgeschlagen hat; in D würde er mEn mit diesen Attitüden keinen vergleichbaren Orden erhalten.

Übrigens : Meines Wissens nach ließ Hitler einige Mitglieder dieser faschistischen Gruppe in Deutsche KZ's verbringen da sie angeblich seinen Anweisungen zuwider gehandelt hätten . Lässt sich alles nachlesen !
norbert, 31.12 2014, 16:54
Das einzigste was immer war und bleibt. .ist die politische scheiße im hirn des sraffa. ..der mann hat mit uns deutschen genau so viel zu tun. .wie nichts. .wer hier glaubt das dieses politische kacken hirn. .nur weil er in deutsch. Mit der deutschen Kultur was zu tun hat. Der ist selbst dran schuld. ..der deutsche Johannis schreibt schon mal vorsichtig. Für diese klaubruder brauch man schon mal zwei Perioden. In Wahrheit heißt das. .nach mir bricht das sowieso wieder zusammen. .die werden nix kapieren. .wie kann man einem sraffa. .das überhaupt kein deutscher Name ist. .mit in unsere Kultur hinein lassen. Ich tue dies nicht. .Wenn das die anderen tuen sind sie selbst dran schuld. Oder sie sind Rumänen oder romanisierte. Mit uns deutschen hat dieser sraffa nichts zu tun. .
Leser, 31.12 2014, 01:53
@ sraffa: Was wollen Sie uns damit sagen?
Sraffa, 31.12 2014, 00:16
Die "Legionärsbewegung" soll eine faschistische Organisation gewesen sein welche später bei den Deutschen Nazis wegen eigenmächtiger Handlungen in Ungnade gefallen sei; aber faschistisch sei sie definitiv immer geblieben.

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