Johannis überreichte 95 Schlüssel

Wohnungen für junge und aus rückerstatteten Häusern evakuierte Familien

Freitag, 08. Juni 2012

Bürgermeister Klaus Johannis überreichte die Schlüssel für die Wohnungen im fertiggestellten Wohnblock.

Die Bauruine an der Kreuzung Untere Promenade/Dr. Carl-Wolff-Straße ist in einen schmucken Wohnblock verwandelt worden.
Fotos: Hannelore Baier

Hermannstadt - Er sei sehr froh, dass diese Wohnungen endlich an die Nutzer übergeben werden, sagte Bürgermeister Klaus Johannis. Vor dem fertiggestellten Wohnblock an der Einfahrt in die Dr. Carl-Wolff-Straße/Str. Independen]ei überreichte er am Mittwochvormittag die Schlüssel der insgesamt 95 hier befindlichen Wohnungen. Es handelt sich um 75 Einzimmer- sowie jeweils 10 Zwei- und Dreizimmerappartements. 85 der Wohneinheiten erhielten Familien oder Personen im Alter unter 35 Jahren zugesprochen und 10 gingen an Personen von der Prioritätsliste für Sozialfälle, wobei vorrangig aus rückerstatteten Häusern evakuierte Familien Wohnungen erhielten. Über die Wohnungszuteilung hatte eine Stadtratskommission beschlossen.

Der Bau war als Sitz des Gesundheitsamtes vorgesehen, wurde dann aber aufgegeben. Das Rathaus übernahm die Bauruine neben dem Kreiskrankenhaus und richtete zusammen mit der Nationalen Agentur für Wohnunsgbau (ANL) die Appartements ein, teilte Johannis mit. Die Wohnungen in sehr zentraler Lage seien von sehr guter Qualität und er hoffe, dass sich die Bewohner wohl fühlen, ergänzte er. 

Einziehen werden in die 95 Appartements insgesamt 257 Personen. Die Wohnfläche der Einzimmerwohnungen beträgt durchschnittlich 40 Quadratmeter, jene der Dreizimmerwohnungen liegt bei rund 65 Quadratmetern. Da das Gebäude ursprünglich als Institution geplant war, besitzt es geräumige und helle Zimmer, breite Flure, Fahrstuhl, trotzdem es sich um einen vierstöckigen Wohnblock handelt, und eigene Heizzentrale. Das Rathaus kam für das Einführen der Versorgungsleitungen sowie das Einrichten der Grünfläche und des Gehsteiges um das Gebäude auf, wofür rund 300.000 Lei gezahlt wurden. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind für Dienststellen von Ämtern des Rathauses vorgesehen.     

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