Johannis: Verwaltungsautonomie ja, ethnische Kriterien nein

Zum Wortgefecht der rumänischen und ungarischen Diplomaten

Samstag, 09. Februar 2013

Hermannstadt (ADZ) - Beide Seiten haben überreagiert, war der Kommentar des DFDR-Vorsitzenden Klaus Johannis zu dem neuerlichen rumänisch-ungarischen Wortgefecht um die kulturelle Autonomie und das Hissen der Fahne des Szeklergebietes, nachdem er von Journalisten dazu befragt worden war.

Nach Ansicht von Johannis handelt es sich um einen künstlich aufgebauschten Skandal, der beiden Seiten schadet. Sowohl die rumänischen als auch die ungarischen Diplomaten täten gut daran, sich zu beruhigen. Die Diplomaten hätten es beim Austausch eines Wortwechsels auf diplomatischer Ebene belassen sollen, denn dergleichen Angelegenheiten werden nie durch hitzige Erklärungen gelöst, so der Vorsitzende des Deutschen Forums.

Gefragt, ob die rumäniendeutsche Gemeinschaft unter dem Skandal zu leiden hätte, sagte Johannis, die deutsche Minderheit sei nicht betroffen, zu leiden haben aber die Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten Rumänien und Ungarn. Persönlich – und das ist auch die Haltung des DFDR – halte er nichts von einer Autonomie nach ethnischen Kriterien.

Das Deutsche Forum setzt sich für Autonomie in der Verwaltung ein, und auch im Kulturbereich ist sie willkommen, wenn ihr aber ethnische Kriterien zugrunde liegen, können die Dinge abdriften, wie das vor wenigen Jahren im ehemaligen Jugoslawien geschah, und dergleichen möchte er nicht in unserem Land erleben.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 12.02 2013, 19:02
@Norbert: Was Sie hier behaupten ist eine ziemlich dreiste Verdrehung der Tatsachen - es widerspricht der von Dritten unbestrittenen Geschichtsschreibung.
Norbert, 10.02 2013, 23:06
lieber herr spike .der ungar in rumänien lebt in seinem Land. Das niemals rumänische gebiet war. das den rumänen nach dem ersten und zweiten weltkrieg zugeschlagen wurde. und da der rumäne ja ein Zigeuner ist dreht er das ding um und sagt das gehört mir.
sraffa, 10.02 2013, 17:15
Kirchturmpolitik wie in Deutschland vor 1871 ist nicht erfolgreich, eine Gemeinde sollte schon zu einem übergeordneten Staat gehören der für Infrastruktur und Verteidigung usw. zuständig ist. Ein solcher Staat ist auch durch die Kirchturmspolitiker zu finanzieren !
_Spike_, 10.02 2013, 17:07
"wir können und wollen unser eigenes ding machen."

Dann macht es bitte in Deutschland und Ungarn! kein Mensch würde euch aufhalten!

Niemand zwingt euch in Rumänien zu Leben.
Norbert, 09.02 2013, 15:15
der bürgermeister von hermannstadt, ist ein guter diplomat.er spricht die verwaltungshoheit an.was bedeutet das.für deutsche oder die große anzahl von ungarn in rumänien. wir können und wollen unser eigenes ding machen.der bürgermeister spricht dort realen klartext.al er vorgeschlagen wurde in rumänien einhohes amt zu übernehmen sagte er klipp und klar ich bin deutscher und meine position ist in hermann stadt beim deutschen forum für meine stadt und für die deutrschen die dort leben.aus basta. der man ist super. so sprechen auch die ungarn. die fahne ist symbolisch da können sich die dummen drüber unterhalten. die intelligenten wollen ihr eigenes ding so weit wqie möglich unabhängig von er rumänischen politik machen.

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