Junge Siebenbürger trafen sich in Freck

Moderne Kunst und Trio Saxones in der Brukenthal’schen Sommerresidenz

Mittwoch, 21. März 2018

Winfried Ziegler als Handwerker und Künstler
Foto: Andrea Rost

Hermannstadt – Schon zum dritten Mal war die Orangerie in Freck/Avrig am Samstag Schauplatz für das Treffen junger Siebenbürger. Über 100 Erwachsene und rund 30 Kinder waren gekommen, um den Nachmittag und Abend gemeinsam zu verbringen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Gekommen waren die Gäste aus fast allen Teilen Siebenbürgens, von Klausenburg/Cluj-Napoca bis Kronstadt/Brașov.

Für alle früh angereisten Gäste hatte Gastgeber Arnold Klingeis schon Kaffee und Kuchen aufgetischt, wobei sich über der Brukenthal’schen Sommerresidenz sogar hin und wieder die Sonne blicken ließ und zum Spazieren in der Parkanlage einlud. Die jüngsten Siebenbürger bastelten währenddessen mit Franziska Fiedler Glitzertattoos.

Eröffnet wurde der Abend von den Organisatoren Andrea Rost und Winfried Ziegler. Letzterer hatte zugleich ein Ein-Mann-Theaterstück mitgebracht, welches auch die Gäste als „moderne Kunstwerke“ in die Performance mit einbezog. Als Handwerker versuchte sich Ziegler an künstlerischen Installationen und platzierte u. a. einige ältere Siebenbürger unter dem Titel „Die Alten kriechen“ auf allen Vieren.

Beim traditionellen Siebenbürgen-Quiz testete Andrea Rost das Wissen der Anwesenden, Thomas Șindilariu referierte über Samuel von Brukenthal und zum Tanz spielte ebenso traditionell das Trio Saxones auf. Als dem Pfarrer schon weit nach Mitternacht die Puste ausging, übernahm Winfried Ziegler noch einmal das DJ-Pult und sorgte bei den Feierwilligen für die zweite Luft.

Am Frühstückstisch bezeichnete Andrea Rost das Treffen als eine gelungene Veranstaltung. „Die Leute waren zufrieden und man konnte in lockerem Rahmen eine gute Zeit miteinander verbringen. Die Kinder kennen sich schon und man trifft viele Freunde.“ Rost hatte ihre Zusammenfassung noch gar nicht zu Ende ausgesprochen, da kam schon der vielstimmige Vorschlag, dass so ein Treffen doch zwei oder sogar drei Mal im Jahr stattfinden sollte.

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