Junge Siebenbürger trafen sich in Freck

Brukenthal’sche Sommerresidenz empfing rund 100 Gäste

Mittwoch, 06. April 2016

Hermannstadt - Die Orangerie in Freck/Avrig war am Samstag Schauplatz des ersten Treffens junger Siebenbürger. Eingeladen hatten der Deutsche Jugendverein Siebenbürgen sowie die Familie Klingeis, um Arnold Klingeis, den Bürgermeister der Stadt. Die Idee selbst entstand auf Initiative von Thomas Şindilariu, Vorsitzender des Ortsforums Kronstadt, Winfried Ziegler, Geschäftsführer des Siebenbürgenforums, Andrea Rost, Vorsitzende des Siebenbürgischen Jugendvereins, und Arnold Klingeis. Ziel war es, die engagierten Mitglieder des Forums einmal außerhalb von Sitzungen, in einer angenehmen Atmosphäre, zusammenzubringen, um sich besser kennenzulernen und auszutauschen, aber auch jene Freunde des Forums zu erreichen, die weniger aktiv sind. Im Herzen der Parkanlage der Brukenthal’schen Sommerresidenz gelegen, empfing die Orangerie am späten Samstagnachmittag letztendlich rund 100 junge Siebenbürger. Angereist waren sie aus dem nahen Hermannstadt/Sibiu, aus Kronstadt/Braşov und Schäßburg/Sighişoara, aber auch aus den kleinen Ortschaften und Dörfern Malmkrog/Mălâncrav, Keisd/Saschiz, Tartlau/Prejmer, Zeiden/Codlea, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Michelsberg/Cisnădioara, Wolkendorf/Vulcan, Neustadt/Cristian, Birthälm/Biertan sowie Reußdörfchen/Rusciori und selbst aus dem weiter entfernten Klausenburg/Cluj-Napoca waren Gäste in die Stadt am Alt/Olt gekommen.

Nach einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen in der Sonne des Barockgartens begrüßten die vier Initiatoren die angereisten Gäste. Diese Stärkung war gleichwohl notwendig, denn zur Eröffnung des Treffens testete Franziska Fiedler, die Jugendreferentin des Hermannstädter Forums, diesmal in der Rolle als siebenbürgische Quizmasterin, das Wissen der Gäste zu Land und Leuten. Die Fragen aus den Bereichen Geschichte, Erdkunde und Gesellschaft entstammten dem berüchtigten Quizspiel „Inquisitio Transylvanica“. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war das vom Jugendforum Hermannstadt vorbereitete humoristische Theaterstück „Sachsenball 2036“, geschrieben von Nick Fernolendt, welches Zukunftsvisionen der siebenbürgisch-sächsischen Gesellschaft aufzeigte. Heute junge Aktive der sächsischen Gesellschaften organisieren in führenden Funktionen den Sachsenball des Jahres 2036. Für gute Stimmung sorgte im Anschluss das Trio Saxones, zu dessen Musik die jungen Siebenbürger bis tief in die Nacht das Tanzbein schwangen. Am reichhaltigen Buffet konnten sich die Tänzerinnen und Tänzer währenddessen mit allerlei Köstlichkeiten stärken. Die Möglichkeit der Übernachtung in der hauseigenen Pension nutzten insbesondere die Familien mit Kindern. Sie ließen das gelungene erste Treffen am Sonntag bei Spaziergängen und Gesprächen in der Parkanlage ausklingen.

Kommentare zu diesem Artikel

Richard, 07.04 2016, 09:57
Schöner Artikel.
Leider erfährt man wenig darüber, wie die Teilnehmer am Ende das Treffen sehen, und wer teilgenommen hat.
Und warum die Telnehmer überhaupt teilgenommen haben.
Wünschenswert wäre die Einrichtung solcher Treffen als feste Termine im Jahresablauf.
Die Frage ist, warum gibt es für solche Treffen keinen festen Platz in Hermannstadt, Kronstadt, in den Städten?
Es wäre leichter vielleicht für die Organisation. Vielleicht wären dann auch noch mehr Teilnehmer.

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