Karansebesch springt für Temeswar ein

Modellbauer können ihr Jahrestreffen doch noch im Banat abhalten

Mittwoch, 17. April 2019

 Karansebesch – Nachdem der Kreisrat Temesch vor Kurzem mittels einer Entscheidung betreffs Nutzung des ehemals königlichen Flughafens an der DN60/E 6, an der Temeswarer Ausfahrt Richtung Westgrenze Rumäniens, die Austragung eines Jugendwettbewerbs für den Bau von Raketenmodellen blockiert hat, ist jetzt Karansebesch eingesprungen und macht den alljährlichen CAN-SAT-Vergleich der Schüler Rumäniens doch noch möglich.

Als nämlich der Lugoscher Geschäftsmann Gabriel Olariu von der Entscheidung des Kreisrats Temesch erfuhr und vom drohenden Ins-Wasser-Fallen dieses nationalen technischen Kreativitätswettbewerbs, nahm der Gründer der Mittelschule für Flugzeugmechaniker, die er am aufgelassenen Flughafen von Karansebesch aufbaut, Verbindung zur Rumänischen Raumfahrtagentur ASR auf und zum Rektor der Westuniversität UVT Temeswar, Marilen Pirtea, und bot an, den Wettbewerb der jungen Rakentenbauer auf dem Gelände des aufgelassenen Flughafens Karansebesch zu organisieren.

Mit den Worten Olarius ging das so: „Als ich von den Organisierungsproblemen des Wettbewerbs und vor allem von den Schwierigkeiten erfuhr, die der Kreisrat Temesch bezüglich des Temeswarer Nutzflughafens ‘Cioca’ aufbaute, indem man dort praktisch im letzten Augenblick gegen die Austragung des Wettbewerbs der jungen Raketenbauer stimmte, nahm ich Verbindung auf zum Präsidenten der Rumänischen Raumfahrtagentur. Dieser setzte sich mit Rektor Marilen Pirtea von der UVT in Verbindung und so gelang es uns, das Event doch noch zu deblockieren: rund 70 Kinder, die vom Bau von Miniraketen begeistert sind, davon, Minisatelliten zu starten und je länger im Flug zu halten, werden ihren Vergleich nun am 24. April auf dem Gelände des Flughafens Karansebesch austragen. Wir werden uns bemühen, mit diesem Wettbewerb der Raketenbauer Zeichen zu setzen, für Karansebesch, für unser Technologisches Lyzeum „Max Aușnit“, aber auch für den Landkreis Karasch-Severin.“

Nun wird das Ganze so ablaufen, dass die Teilnehmer aus Temeswar für den Wettbewerb nach Karansebesch befördert werden, mit Transportmitteln der Westuniversität. Nach Austragung des Wettbewerbs fährt die junge Raketenbauergesellschaft zurück nach Temeswar. Rektor Marilen Pirtea: „Wir sind für das freiwillige und enthusiastische Eingreifen der Geschäftswelt dankbar, die sich für die Förderung junger Talente einsetzt. So war es möglich, den Teamwettbewerb des Flugtests der Raketenbauer doch noch auszutragen. Deshalb mein Dank an die lokalen Autoritäten von Karansebesch sowie an jene vom Kreisrat Karasch-Severin, aber auch an die Nutzer des Flughafens Karansebesch. Nun brauchen die Prototypenbauer von Minisatelliten nur noch gutes Flugwetter!“

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