Karrieremarkt als Sprungbrett für den Erfolg

Die deutsche Sprache als Vorteil beim Einstieg ins Berufsleben

Freitag, 30. Oktober 2015

Hermannstadt – Ob Berufe, Praktika oder Freiwilligenarbeit, beim „Karrieremarkt“ im Centrul de Afaceri konnten sich Interessierte am Dienstag und Mittwoch über die verschiedensten Karrierewege informieren. Etwa 2.500 Hermannstädter nutzten die Möglichkeit mit den 35 anwesenden Firmen in Kontakt zu treten. Diese hatten mehr als 1.000 Angebote in den unterschiedlichsten Berufsrichtungen, hauptsächlich aber in den Bereichen IT, Fremdsprachen sowie Lebensmittel- und Einzelhandel, vorzuweisen. „Hermannstadt/Sibiu bietet eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten, insbesondere in den multinationalen Unternehmen. Die Arbeitslosigkeit ist sehr gering und ich denke, es ist eher ein Wettbewerb der Firmen um die Bewerber als andersherum“, sagte Diana Vitchi aus der Personalabteilung von Somarest.

Cristiana Bija, zuständig für Marketing und Pressearbeit bei Infosys BPO, stellte eine bessere Vorbereitung der Interessierten fest. Im Vergleich zu anderen Städten ließen sich in Hermannstadt mehr Menschen mit deutschen Sprachkenntnissen finden. „Wir interessieren uns für Informatiker und Englischsprechende, die vorzugsweise eine zweite Fremdsprachen wie Deutsch, Französisch, Spanisch oder Italienisch beherrschen. Ich war auf den Karrieremessen in Braşov/Kronstadt und Klausenburg/Cluj-Napoca anwesend und bemerke die Unterschiede bei den Jugendlichen. In Hermannstadt und Kronstadt hatten die Kandidaten im Alter zwischen 22 und 28 Jahren fortgeschrittene Kenntnisse in der deutschen Sprache, in Klausenburg waren das Publikum etwas älter und die meisten von ihnen Studenten“, so Bija weiter. Louisa Olar, Projektmanagerin des „Karrieremarktes“, war dementsprechend zufrieden: „Die meisten Teilnehmer, die zur Messe kamen, wussten bereits welchen Beruf sie ausüben möchten und konnten folglich schon Bewerbungen einreichen. Wir hoffen, dass nach dieser Möglichkeit der Mitarbeitersuche viele der Interessierten auch eine Anstellung finden.“

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