Keine Einigung in Sicht

Kreisratsleitung stellt finanzielle Forderungen der Honterusgemeinde vor

Donnerstag, 21. Februar 2013

Kronstadt - Der Disput betreffend Begleichung von Mieten an Räumlichkeiten, die der Honterusgemeinde rückerstattet wurden und die weiterhin von Behörden genutzt werden, die dem Kreisrat Kronstadt unterstehen, dauert an. Nachdem die Honterusgemeinde in einer Pressemitteilung behauptete, keine rückwirkenden Mieten für Kunstmuseum und Volkskundemuseum in Höhe von 300.000 Euro zu beantragen und nachdem die gültigen Mieten per Quadratmeter angegeben wurden (z. B. 12 Lei fürs Kunstmuseum, 10 Lei fürs Volkskundemuseum und 2 Lei für die Geburtenklinik), folgte nun die Antwort des Kreisratsleitung auf einer Pressekonferenz, die der stellvertretenden Vorsitzende Mihai Pascu bestritt.

Den Journalisten wurde eine Rechnung vorgestellt  auf Grund der Forderungen der Honterusgemeinde in einer schriftlichen Eingabe an den Kreisrat vom 20. Dezember des Vorjahres.

Die vom Kreisrat-Vertreter angeführten Mieten an die Honterusgemeinde sind wie folgt:

Fürs Kunstmuseum 3000 Euro/Monat, wenn die Miete rückwirkend auf den 8. 5. 2008 in Betracht genommen wird, kommt es zu 171.000 Euro.
Fürs Volkskundemuseum 1000 Euro/Monat (mit rückwirkenden Mieten ab 19. 6. 2012 sind es 8000 Euro).

Hinzu kommen Mieten für die Geburtenklinik, für den Fall, dass dieses Immobil nicht vom Kreisrat gekauft wird (Kaufpreis: 3.385.277 Euro), sowie Mieten für den Sitz des Kinderschutzamtes in der Apullum-Str. 3.
Laut der Rechnung des Kreisrates sind die aktuellen und rückwirkenden Mietkosten bei fast 1 Million Euro beziffert. Diese Summe würde den Kreishaushalt „aus dem Gleichgewicht“ bringen, sagte Pascu, der als Beispiel die Summe für Straßenarbeiten und Schneeräumung fürs laufende Jahr angab (1,4 Millionen Euro).

Pascu erinnerte daran, dass man öffentliche Gelder in manche dieser Immobilien investiert hat, bevor sie rückerstattet wurden. Auch deshalb werde nun vom Kreisrat ein aktualisiertes Gutachten gefordert, um so eine neue Verhandlungsbasis mit der Honterusgemeinde zu haben.

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