Keine Vergütung für Staatsvertreter in Hauptversammlungen

Freitag, 08. Juli 2016

Bukarest (ADZ) - Die Regierung Cioloş hat begonnen, die beträchtliche Klientel aller Art und Couleur vom Staatssack abzukoppeln: Die Vertreter von Ministerien in den Hauptversammlungen (HV) der Aktionäre sämtlicher Unternehmen, an denen der Staat direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist, werden fortan nicht mehr üppig vergütet, sondern haben diese ihre Tätigkeit als Dienstpflicht zu verrichten. Ein entsprechendes Memorandum wurde am Mittwoch auf der wöchentlichen Regierungssitzung gebilligt. Bisher waren Posten in den HV staatlicher Unternehmen wegen der fetten Saläre hoch gefragt gewesen und stets an die Partei- oder eigene Klientel, oft an Verwandte von Spitzenpolitikern vergeben worden.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 12.07 2016, 01:37
Da bin ich ja mal gespannt wie lange sich die Verwaltungsganoven noch diese Behandlung gefallen lassen

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