„Kinder malen ihre Heimat“

Zum 13. Mal wurde der Wettbewerb in Reschitza ausgetragen

Dienstag, 05. April 2016

Zur Venissage der Ausstellung in Reschitza waren auch viele künftige Teilnehmer, mit Eltern und Großeltern, erschienen. Foto: DFBB

Reschzitza - Als 1992 zum ersten Mal in Reschitza die Idee aufkam, für Kinder und Jugendliche einen Malwettbewerb unter dem Motto „Kinder malen ihre Heimat“ ins Leben zu rufen, erhoffte man sich viel davon. Manche Hoffnungen haben sich bestätigt, andere nicht. Es gab ein Auf und Nieder, wie in vielen anderen Unternehmungen. Es waren Auflagen mit zahlreichen eingesandten Arbeiten (493, Auflage II), wie aber auch mit nur wenigen (217, Auflage XIII). Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre organisiert und steht, programmatisch, nicht nur Kindern deutscher Schulen offen, denn das Malen ist eine universale Sprache. Deshalb wurde der Malwettbewerb auch international ausgeschrieben. Zu den dreizehn Auflagen wurden insgesamt 4.309 Beiträge eingesandt, aus 10 Ländern Europas, wie folgt: aus Rumänien - 3.238 Malereien, aus Österreich - 785 Arbeiten, aus Ungarn - 72 Beiträge, aus Serbien - 55 Arbeiten, aus Italien (Südtirol) - 32 Heimatporträts, aus Slowenien - 32 Arbeiten, und aus Kroatien - 14 Beiträge.

In diesem Jahr, am 2. April 2016, waren viele Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Großeltern, Bekannte und Freunde im „Frédéric Ozanam“-Sozialzentrum der Vinzenzgemeinschaft Reschitza erschienen, um an der Ausstellungseröffnung teilzunehmen. Neben vielen Reschitzaern waren auch Preisträger und Gäste aus Temeswar, Bokschan und Steierdorf-Anina anwesend. An Anfang des vom DFBB-Vorsitzenden moderierten Ereignisses sprach der rumänisch-orthodoxe Protopope a.D. Petru Berbentia, sowie, seitens der Jury, Leontin Prodan, Maler und Zeichenlehrer am „Diaconovici-Tietz“-Lyzeum Reschitza, Maria Tudur, Hobbymalerin aus Reschitza, Ingeborg Nemeşagu, stellvertretende Leiterin des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ und Gustav Hlinka, Hobbymaler aus Reschitza. Auch Natalia Veronica Bica, Zeichenlehrerin am „Nikolaus Lenau“-Lyzeum in Temeswar, ergriff das Wort. Ihre Schülerin Iulia Hamati ist mit dem Sonderpreis dieser Auflage bedacht worden.

Es folgte die Preisverleihung und das Gruppenfoto mit allen erschienenen Preisträgern. Den Abschluss bestritten die Kleinen der deutschen „Enzian“-Volkstanzgruppe Reschitza mit mehreren Volkstänzen (Tanztrainer: Marianne und Nelu Florea). Als Gast bei der Vernissage konnte der neue Vizepräsident des Temeswarer Deutschsprachigen Wirtschaftsklubs Banat (für die österreichischen Firmen), Daniel Marcu, begrüßt werden. Hiermit sei allen beteiligten Schulen und Teilnehmern am Wettbewerb 2016 für das Mitmachen gedankt. Ein Dankeschön an die Organisatoren der Vernissage. Die Ausstellung wird am 18. Mai 2016 in Feldbach in der Steiermark vorgestellt, wo die Preisträger aus Österreich ihre Preise in Empfang nehmen, im Juli folgt die Vernissage in Marburg an der Drau/Slowenien. Wir hoffen, dass wir sie auch in anderen Orten zeigen können, im In- oder im Ausland. Am Freitag vergangener Woche wurde im „Alexander Tietz“-Zentrum eine Retrospektiv-Ausstellung mit den prämiierten Arbeiten der XII. Auflage, 2014 eröffnet.

 Erwin Josef Ţigla

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