Kirche aus dem Wahlkampf heraushalten

Mittwoch, 06. August 2014

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Nachdem in den letzten Wochen im Wahlkampf für die Präsidentenwahlen des Öfteren Bezug auf die Glaubenszugehörigkeit des einen oder anderen Kandidaten genommen wurde, hat das Patriarchat der Rumänisch-Orthodoxen Kirche sich jetzt öffentlich an die Vertreter der politischen Klasse gewendet, mit der Aufforderung, religiös motivierte politische Konfrontationen zu vermeiden. Die Kirche unterhalte zivilisierte Beziehungen zu allen politischen Parteien, bleibe aber vom politischen Standpunkt aus neutral. Den Pfarrern wird es verboten, in ihren Gemeinden politisch tätig zu werden und den einen oder anderen Kandidaten für die Präsidentschaft zu unterstützen.

Kommentare zu diesem Artikel

Chris, 06.08 2014, 17:34
Sagen kann man eines, später seinen treuen Schäfchen suggerieren kann man etwas anderes. Sollte Johannis Kandidat werden, sollte er sich vor der Orthodoxen Kirche sehr vorsehen oder um sie mit großzügigen Geschenken wie zuletzt Ponta buhlen.
Wolfgang, 06.08 2014, 09:06
Hoffentlich unterhält sie "zivilisierte Beziehungen" auch zu den anderen Konfessionen des Landes

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