Kirche, Reformation und Politik

Internationale Tagung mit renommierten Referenten in der EAS

Dienstag, 30. September 2014

Der bekannte Wiener Historiker Prof. Dr. Alfred Kohler, Tagungsorganisator Dr. Ulrich A. Wien und Bischof Reinhart Guib bei der Eröffnung der Konferenz.
Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Fünfundzwanzig international renommierte Referenten aus Aarhus/Dänemark, Brüssel und Straßburg über Mainz und Bern nach Ljubljana und Wroclaw, machten Hermannstadt/Sibiu am vergangenen Wochenende zum Zentrum der Debatte über die Reformation und deren Auswirkungen auf die Politik. Unter dem Titel „Kirche und Politik an der Peripherie. Reformation und Macht an den ‘Grenzen’ der deutschen, protestantischen Einflusszone imVergleich von Frühneuzeit und Gegenwart“ fand in der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) von Donnerstagnachmittag angefangen eine dreitägige, gut besuchte Konferenz statt, deren Ziel es war,  die Einflüsse der reformatorischen Bewegung in den Zentren an der – aus deutscher Sicht – mitteleuropäischen Peripherie zu untersuchen, wobei die Peripherie als Kontaktraum und Einflusszone zu anders geprägten muttersprachlichen, religiösen und politischen Gesellschaften verstanden wird.

Zum geografischen Vergleich sollte jener der Entwicklungen im 16. Jahrhundert und 18. Jahrhundert dazukommen und es sollten die Einflüsse des Protestantismus auf die Politik der Gegenwart ermöglicht werden, so Dr. Ulrich A. Wien, der Initiator und Gestalter der Konferenz, in seiner Begrüßung. Grußworte richteten an die Teilnehmer Reinhart Guib, der Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Dechant Dietrich Galter, der Vorstandsvorsitzende der EAS, das Grußwort von Unterstaatssekretärin Christiane Cosmatu vom Departement für interethnische Beziehungen wurde von Dr. Gudrun Ittu verlesen. Das Departement der rumänischen Regierung, das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, die Konrad-Adenauer-Stiftung, der Evangelische Freundeskreis Siebenbürgen, das Hilfskomitee der evangelischen Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben und die Evangelische Landeskirche gehörten zu den Förderern der vom Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e. V. veranstalteten Tagung, die Sonntagmorgen mit einer Abschlussdiskussion zu Ende gegangen ist.

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