Klangwoche 2019 in Bukarest

Zum vierten Mal Veranstaltungsreihe im Goethe-Institut

Donnerstag, 14. Februar 2019

Bukarest - Die vierte Auflage der „Klangwoche“ entfaltet sich dieses Jahr über den Zeitraum vom 15. Februar bis zum 10. März im Pavillon 32, am neuen Sitz des Goethe-Instituts (Bvd. Dorobanți 32) in Bukarest. Seit 2010 ist das Thema „Klangkunst im öffentlichen Raum“ das zentrale künstlerische Arbeits- und Forschungsfeld von „bonn hoeren“, ein Projekt, das von der Beethoven-Stiftung für Kunst und Kultur der Bundesstadt Bonn initiiert und veranstaltet wird. Arbeiten von Sam Auinger, Erwin Stache, Andreas Oldörp, Christina Kubisch, Max Eastley, Stefan Rummel, Edwin van der Heide, Gordon Monahan, Maia Urstad und Akio Suzuki vermitteln zunächst im Rahmen einer von Carsten Seiffarth kuratierten Ausstellung mit dem Titel „urban sound art“ einen Überblick darüber, wie vielgestaltig die klangkünstlerische Auseinandersetzung mit urbanen Situationen und Räumen ist. Die Vernissage der Ausstellung ist für morgen, den 15. Februar, um 18 Uhr, im Pavillon 32 angekündigt.
Am zweiten Veranstaltungstag, dem 25. Februar, um 19 Uhr, hält Catherine Milliken, Komponistin und ehemalige Leiterin der Berliner Philharmoniker, einen Vortrag zu ihrer Arbeitsweise, zur Durchführung von Projekten und zu besonders gelungenen Beispielen der Zusammenarbeit in Südafrika, Japan und Deutschland.
In der Zeitspanne vom 5. bis zum 10. März findet der Workshop „Klanginterventionen im Stadtraum“ im MODULAB (Str. Viitorului 153) statt. Dabei werden die Teilnehmer unter der Leitung des Klangkünstlers Erwin Stache klingende Fahr- und Bewegungsobjekte zu Instrumenten bauen und sie anschließend vormittags am 9. und 10. März an ausgewählten Orten in Bukarest öffentlich vorstellen.
Am 8. März, um 19 Uhr, trägt Carsten Seiffarth, der Koordinator des „bonn hoeren“-Projekts, zum Thema „Klangkunst im öffentlichen Raum“ im Goethe-Institut vor und gleich darauf, um 20 Uhr, gibt Erwin Stache ein „Solo-Konzert mit ungewöhnlichen Apparaturen“.
Nicht zuletzt unternimmt der österreichische Komponist Sam Auinger am 9. März, um 15 Uhr, eine akustische Entdeckungsreise, auf der die städtische Architektur im und um das Goethe-Institut Bukarest bezüglich ihrer Klangbedingungen und -wirkungen untersucht wird, und alle Begleiter lernen, wie es ist, „mit den Ohren zu denken“, sowohl auf dem Spaziergang als auch, um 19 Uhr, bei Auingers Performance-Vortrag „Thinking With Your Ears“.

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