Klaus Johannis in Berlin: Bundeskanzlerin sichert Rumänien Unterstützung zu

Bundespräsident: Reformen sind entscheidende Voraussetzung für Wohlstand

Samstag, 28. Februar 2015

Bundeskanzlerin Angela Merkel machte auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Staatspräsident Klaus Johannis Rumänien nur vorsichtige Hoffnungen auf den nach wie vor angestrebten Beitritt zum grenzkontrollfreien Schengenraum. „Zusagen“ könne sie zwar nichts, doch seien die letzten EU-Fortschrittsberichte schon positiver ausgefallen, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin.
Foto: presidency.ro

Bukarest (ADZ) – Bei seinem Antrittsbesuch in Berlin ist Staatschef Klaus Johannis am Donnerstag mit Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Norbert Lammert sowie mit zahlreichen in Deutschland wohnhaften rumänischen Bürgern zusammengetroffen.

Kernpunkte der Unterredung mit der Bundeskanzlerin waren die Ukraine-Krise und Rumäniens angestrebter Schengenbeitritt. Bezüglich der Lage in der Region angesichts der Ukraine-Krise sagte Merkel auf der gemeinsamen Pressekonferenz, dass es wichtig sei, „unseren Blick nicht nur auf das Baltikum und Polen“ zu lenken. Den rumänischen Wunsch nach einem zügigen Schengen-Beitritt bezeichnete Merkel als „berechtigt“, allerdings könne sie „nichts zusagen. Aber (...) ich verstehe, dass Rumänien auch bald eine Antwort erwartet, die zeigt, dass es vorangeht“, so die Kanzlerin. Präsident Johannis betonte, dass Rumänien hierfür „die Unterstützung Deutschlands“ benötigt, das Land jedoch sehr wohl in der Lage sei, die Sicherheit der EU-Außengrenzen zu garantieren. Sowohl Merkel als auch Johannis warnten davor, dabei nur auf das Problem der Armutsmigration zu schauen. Zahlenmäßig viel bedeutender sei nämlich die „Migration der sehr gut qualifizierten“ Rumänen nach Deutschland, was zum Schaden Rumäniens sei, so der Staatschef. Bezüglich der Wirtschaftskooperation hob Johannis hervor, dass Rumänien die „Gegenwart wichtiger Investoren“ schätze und an weiteren deutschen Investitionen interessiert sei.

Davor war der Staatschef zunächst mit seinem deutschen Amtskollegen Joachim Gauck zusammengetroffen, der u.a. die deutsche Minderheit in Rumänien als „wichtigen Grund  für die rumänisch-deutsche Verbundenheit“ bezeichnete. Der Bundespräsident würdigte auch den Reformwillen seines Gastes – Rumänien habe „eine große Chance, wenn es handelt: Denn Reformen zur richtigen Zeit sind eine entscheidende Voraussetzung für Wohlstand“, so Gauck.

Seinen Antrittsbesuch in Berlin unternahm der Staatschef in Begleitung der Präsidialberater Dan Mihalache, Leonard Orban, Lazăr Comănescu, George Scutaru, Sergiu Nistor sowie des DFDR-Vorsitzenden Paul-Jürgen Porr.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 05.03 2015, 19:12
Ja Sraffa und wieder hast du keine Ahnung,und davon sehr viel. Natürlich kann ich ein KFZ das in Warschau von einer Firma zugelassen wurde als Geschäftsführer dieser Firma dieses Fahrzeug in Deutschland 365 Tage fahren. Aber nur der Geschäftsführer und keine andere Person, dann wird der Zoll einschreiten. Dieses Prinzip wenden die Rumänen grundsätzlich auch an wobei hier die rumänische Executive total blind ist weil die bulgarischen Geschäftswagen von unterschiedlichen Personen gefahren werden. Zur Info mindestens 5 % der Rumänischen Neuzulassungen von Gebrauchtwagen aus Mitteleuropa werden in Bulgarien auf sogenannte rum. Geschäftsführer einer bulgarischen Briefkastenfirma zugelassen. Da verbirgt sich eine Herkulesaufgabe für IOANNIS das Parlament zu begeistern ihre Arbeit zu machen, denn dem Rumänischen Staat entgehen hunderte Millionen an Steuern. Griechenland lässt grüßen.
Sraffa, 04.03 2015, 18:25
@Ottmar : Danke für die umfangreichen Erläuterungen welche ich mit folgenden Ausnahmen nachvollziehe und verstehe :
Das Verleihen Ihres gewerblich genutzten KFZ-Anhängers kann niemals unentgeltlich erfolgen; das widerspricht grundsätzlichen gewerblichen Prinzipien und muß jedes vernünftig denkende Finanzamt auf den Plan rufen. Es muß also eine "Bezahlung" geben - in welcher Form auch immer - oder es ist eine private,den steuerlichen Gewinn erhöhende Nutzungsentnahme !
Daß Rumänische KFZ in Bulgarien zugelassen werden können entspricht meines Empfindens nach gegen EU-Grundsätze. Mir ist nicht bewußt daß ich als Deutscher mein KFZ z.B. in Warschau zulassen und dann damit 365 Tage im Jahr in meinem Wohnsitz herumfahren könnte ohne über einen polizeilichen Wohnsitz in Warschau zu verfügen ?!

Insgesamt lesen Sie sich heute mittag wieder viel entspannter - weiter so !
Ottmar, 04.03 2015, 00:12
Sraffa das ist wieder so eine irreale aber leider richtige Behauptung von mir über rumänische Geschäftsprozesse, wo Helmut und du mir Lügen unterstellen kannst. Zur Info: es ist aber leider Realität, dass Rumänen Steuern verliert wenn Fahrzeuge in Bulgarien registriert werden bzw. gar nicht registriert werden (Anhänger) nur weil in Rumänen alle Beamten zu faul sind um sinnvoll zu arbeiten. Noch was, ich kann es mir Leisten einen Anhänger überteuert in Rumänien zu registrieren. Ein rumänischer Handwerksbetrieb leider nicht, denn er kann die Registrierungskosten nicht so einfach erwirtschaften. Nur in Rumänien helfen wir uns gegenseitig. Ich leihe meinen Hänger unentgeltlich aus. Was sicher aber ein Problem mit der Administration darstellt, die mir dafür wieder Strafe aufbrummen kann, denn der Hänger läuft auf eine Firma.
Aber Ioannis muss hier viel Initiative investieren. Ich sage nur: Herkulesaufgabe!!!
Ottmar, 03.03 2015, 23:50
Sraffa zur Info: Alle meine Fahrzeuge habe ich in Rumänien angemeldet und ich ärgere mich auch über Fahrzeuge rumänischer Besitzer, die diese in Bulgarien registriert haben lassen. Aber ich verstehe das wenn eine Registrierung in Rumänien 6 Arbeitstage oder 8 Wochentage benötigt. Noch ein Beispiel.
Meinen KFZ Anhänger für meine Motorräder kostet bei der Rgistrierung KFZ-Kosten wie ein gewerblicher Lastwagenanhänger > 7 Tonnen Last. Jetzt verstehe ich auch, wenn in Rumänien tausende KFZ-Anhänger mit Deutschen Kennzeichen rumfahren, die aber hinter einem rumänischen oder bulgarischen KFZ-Zugfahrzeug hängen. Hier hat IOANNIS eine Herkulesaufgabe vor sich , um in 12 Jahren alle diese dümmsten aller dummen Gesetze ändern zu lassen.
Ottmar, 03.03 2015, 23:32
Du bist ein Lügner Sraffa, Du hast mir unterstellt in diesem Forum ich würde unter anderem Namen veröffentlichen. Das unter Ottmar schreibt unter Ottmar ist ein Hinweis auf deine Lüge aber ich verstehe du verbreitest hier so viele Lügen, dass du gar nicht mehr weist welche Lügen du platzierst
45 oder 48 Millionen hier habe ich mich verschrieben es sind 48 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge. Für alle Zulassungen verbrachten deutsche Bürger 8300 Jahre auf den KFZ Zulassungsstellen. Für 4,4 Millionen rumänische Fahrzeuge verbrachten die Rumänen 78 000 Jahre auf den KFZ Zulassungsstellen. Verstehst du diesen Dreisatz jetzt.
Vor mehreren Kfz-Zulassungsstellen in Rumänien wird geworben dass eine Anmeldung eines rumänischen Fahrzeug in RUSE (zur Info für einen Hilfsschülers: Ruse ist eine Stadt in Bulgarien) 500 .- EURO kostet und nur einen halben Tag dauert. Ist doch ein verlockendes Angebot für Rumänen ein Fahrzeug in Bulgarien zu registrieren. Wäre in dem Rechtsstaat Bayern unmöglich!!!!
Sraffa, 03.03 2015, 23:14
Wieder so was :
Zitat : " . In Deutschland sind ca. 48 Million KFZ zugelassen, In Rumänien ca. 4,4 Millionen. Alle Deutschen verbrachten für diese 45 Millionen Fahrzeuge.....".

Was denn jetzt, 45 Mio oder 48 Mio KFZ, Susi, jetzt musst Du dich entscheiden ?
Sraffa, 03.03 2015, 23:09
Was wollen Sie denn mit folgenden Sätzen sagen ?
Zitat 1 : ".....6 Tage jetzt bekommst du Angebote vor den rumänischen KFZ-Zulassungsstellen bzw. rum. Versicherungsvertreter, ein Anmeldung in Ruse kostet 500 EURO und ist in 4 Stunden erledigt. ......" ????
Zitat 2 : "....Zur Info ich schreibe jetzt unter Ottmar und nicht unter Ottmar....". ????
Ottmar, 03.03 2015, 23:04
Sraffa jetzt habe ich noch eine kleine Rechenaufgabe für dich. In Deutschland sind ca. 48 Million KFZ zugelassen, In Rumänien ca. 4,4 Millionen. Alle Deutschen verbrachten für diese 45 Millionen Fahrzeuge 8300 Jahre bei der KFZ-Zulassungsstelle. Rumänen verbrachten für ihre 4,5 Millionen KFZ aber 78000 Jahre auf den KFZ-Zulassungsstellen. Das nenne ich wahre Effektivität rumänischer Administration. Wahrscheinlich verstehst du das Ganze nicht mit deinem Kommunistenhirn. Das ist ein klassischer Dreisatz.
Ottmar, 03.03 2015, 22:21
Sraffa meine Blutwerte sind hervorragend. Cholerisch kann ich aber werden wenn ich ein Cabrio für meine rumänische Frau in 12 Minuten in Deutschland anmelde wogegen ich für ein Motorrad sage und schreibe 6 Arbeitstage in Rumänen für die Anmeldung selbigen Motorrads brauche. Das Fass zum Überlaufen bringen aber deine Scheißkommentare zur Verteidigung rumänischer Oberfaulheit und Korruption Inkompetenz. 6 Tage jetzt bekommst du Angebote vor den rumänischen KFZ-Zulassungsstellen bzw. rum. Versicherungsvertreter, ein Anmeldung in Ruse kostet 500 EURO und ist in 4 Stunden erledigt. So viel zu des Lügner und Plagiators Pontas Verkehrspolitik. Wie gesagt Ioannis hat eine Herkulesaufgabe vor sich Rumänien ins 21.te Jahrhundert zu steuern
Ottmar, 03.03 2015, 21:56
Sraffa einfach Maul halten; mein bayerischer Rat.
Zur Info ich schreibe jetzt unter Ottmar und nicht unter Ottmar

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