Klaus Johannis übt Kritik am Tourismusministerium

Chancen nicht ausgeschöpft, für Tourismus zu werben

Samstag, 19. Januar 2013

Hermannstadt (ADZ) - Als unvorstellbar in einem Land mit Wasserleitungsnetz charakterisierte der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis die Haltung des rumänischen Tourismusministeriums in Sachen Beteiligung an der Ferienmesse in Wien.

Rumänien war heuer das Partnerland dieser Tourismusmesse und Hermannstadt/Sibiu der Partner Rumäniens, zwei Tage vor Beginn der Veranstaltung jedoch wurde von Seiten des Ministeriums mitgeteilt, man sei nicht bereit, die Kosten für den Hermannstädter Stand zu übernehmen, weil er der Vision des neuen Teams im Ministerium nicht entspricht.

Die österreichische Firma ging das Risiko ein, nicht bezahlt zu werden, und baute den Stand auf, die Hermannstädter legten Hand an, organisierten selbst die Treffen und Programmpunkte und sicherten eine von vielen Seiten gelobte Präsenz. 

Harsche Kritik übte Johannis am Fehlen einer Tourismus-Strategie des Landes. Es werde von Strategie zu Strategie gehüpft. Eine Strategie muss fortgesetzt werden, auch wenn der Minister nun X und nicht mehr Y heißt. Ändern könne man die Strategie für das nächste oder übernächste Jahr, nicht aber für die vereinbarten Messen. Rumänien sei zur Tourismusmesse nach Wien nicht gefahren, um Schnaps anzubieten, sondern war Partnerland der Messe, eine Gelegenheit also, um Präsenz zu zeigen und für den Tourismus zu werben.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 24.01 2013, 17:07
Die Grapini mag ja eine tüchtige Textilfabrikantin sein.Ob ihre bisherige Karriere so einwandfrei war,wage ist zu bezweifeln.Eine nähere Beschäftigung mit dieser"einwandfreien" Karriere wäre vielleicht einmal notwendig.Das wird Aufgabe der Behörde sein und ist zur Zeit nicht mein Problem........Vom Tourismus hat sie jedenfalls nicht die geringste Ahnung und versucht jetzt ihre Ahnungslosigkeit mit unmöglichen Anordnungen zu überdecken.Sie glaubt eine Tourismusministerium kann man wie einen eigen Textilbetrieb führen.Da ist sie aber auf dem falsche Dampfer- Seit Beginn ihrer Tätigkeit, hat sie jedenfalls schon mehr Schaden, als Nutzen angerichtet. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet noch lange nicht,dass Frau Maria Grapini,den Tourismus in Zukunft positive Impulse geben kann.Was soll schon wieder diese Bemerkung über Studienreisen nach China.?...wieder so ein Blödsinn wie mit dem Apfel.
Skeptikus, 22.01 2013, 23:33
@Helmut: Na jedenfalls hat die aktuelle Tourismusministerin eine einwandfreie Unternehmerkarriere hinter sich und hat verschiedene "Textilfabriken" aufgebaut und erfolgreich somit am freien Markt ein Vermoegen verdient! Sie kann finanziell voellig unabhaengig die Vergangenheit aufarbeiten und die Zukunft positiv gestalten! Studienreisen fuer ein paar 10000 Eur nach China braucht sie nicht....
Helmut, 22.01 2013, 23:05
Manfred..... ich bezeichne nicht jede Kritik als Nörgelei,jedoch Ihre ist oft so übertrieben und von Vorurteilen gekennzeichnet,dass einem dabei Übel werden kann.Der Gast hat dann Recht ,wenn seine Kritik/Beschwerde berechtigt ist,so wird es gelehrt.Sie sollten einmal, als älterer Gasthörer, einen Tourismuslehrgang besuchen.
Helmut, 22.01 2013, 22:58
Sekptikus......wenn man schon Kritik übt,dann soll sie auch stimmen.Es wurde kein Logo mit einem Apfel entwickelt.New York hatte vor einigen Jahren einen roten Apfel im Logo.Das Logo welches im Auftrag von Frau Udrea entwickelt wurde ist ein grünes Blatt.Die Entwicklung dieses Logo hat nicht Millionen gekostet,jedoch für die weitere Tourismuswerbung mit diesem neuen Logo wurden sehr hohe Summen ausgegeben, ob diese Ausgaben immer Sinnvoll waren ist jedoch zu bezweifeln.Ich bin kein Freund von Frau Udrea und ihrer PDL,jedoch eines muß man Frau Udrea positiv anrechnen,wenn sie Entscheidungen im Tourismus getroffen hat,beriet sie sich meist vorher mit Fachleuten. Bei der jetzigen Verantwortlichen Frau Maria Grapini(Textilfachkraft),war dies bis jetzt leider nicht der Fall.Man kann nur hoffen,daß bei der jetzt neu gestalteten" Rumänischen Tourismusbehörde" endlich Fachleute an die Spitze gestellt werden und nicht eventuell irgendwelche Parteifreunde /-beamte. Es wird doch möglich sein, innerhalb der Parteien der USL ,Fachkräfte zu finden.
Skeptikus, 22.01 2013, 18:38
Die Tourismusstrategie bestand darin das eine ehemalige Verantwortliche (Name: E.U.) fuer viele Millionen ein Logo entwickeln liess (Apfel). Ich habe dasselbe fuer eine private firma gemacht um wenige tausend....
Chris, 22.01 2013, 16:23
Ich bin schon sehr viel in Rumänien herumgekommen, wenn man es genau nimmt war ich in jedem Landesteil außer der Moldau und der Maramuresregion. Ich muss noch vorab sagen, ich bin kein Rumäniendeutscher, ich habe vor einigen Jahren längere Zeit beruflich in Bukarest zu tun gehabt und so eine gewisse Leidenschaft für dieses Land entwickelt. Was zweifelsohne stimmt, ist, dass der Service an vielen Ecken einfach nicht gut genug ist, damit meine ich die Bedienung im Restaurant aber auch CFR-Mitarbeiter, die mir ein Zugticket verkaufen.
Was mir aber noch nie in RO passiert ist, ist, dass ich schlecht gegessen habe, nicht einmal an Rastplätzen an Nationalstraßen. Dass dann hier so einige schreiben, das Essen wäre katastrophal, finde ich nun wirklich lächerlich. Vor allem, wenn man als Maßstab gutbürgerliche deutsche Restaurants ansetzt. Jeder der das nicht glaubt, ist herzlich eingeladen in der Region Karlsruhe-Pforzheim ein solches zu besuchen. Dort bekommt man Tiefkühlgemüse, Soßen aus der Tüte und Bürger Maultaschen (um die 2 € im Aldi) zum 3-fachen Preis vorgesetzt. Man kann in Deutschland sicherlich gut essen, aber nicht in deutschen Restaurants.
Also wie gesagt, es läuft einiges nicht rund im rumänischen Tourismus, aber schlechtes Essen im Restaurant gehört meiner Meinung nach ganz sicher nicht dazu.
Manfred, 22.01 2013, 15:12
Helmut,träumen Sie weiter,bezeichnen Sie jede Kritik als Nörgelei,unangebracht oder übertrieben,mir ist´s egal.Sie werden es nie begreifen.Der Gast hat im Tourismus immer recht,so wird es hier gelernt!
Helmut, 22.01 2013, 14:44
Manfred!Naürlich spielen die kleinen Dinge des Lebens auch im Urlaub eine Rolle.Das Problem bei Ihren Beiträgen ist immer das Sie maßlos übertreiben. Bei Ihrer negativen Einstellung zu allem was Rumänien betrifft,wundert mich nur warum Sie dann immer noch nach Rumänien fahren ,niemand zwingt Sie dazu.Ich behaupte nicht das Rumäniens Tourismus perfekt ist und nicht Verbesserungswürdig ist.Jeder der in Rumänien Urlaub gemacht hat,wir mit positiven aber auch negativen Eindrücken zurück kommen.Rumäniens Tourismus hat aber in den vergangen Jahren riesige Fortschritte gemacht und die steigende Anzahl der Touristen straft Sie als Lügner ab.95% aller Besucher Rumäniens welche touristischen Leistungen in Anspruch genommen haben waren im großen und ganzen recht zufrieden ,dies drückt sich auch in der Wiederholerrate aus.Ich glaube Ihnen dürfte nicht ganz klar sein welche Aufgaben ein Tourismusministerium zu erfüllen hat.Diese Aufgaben wurden durch die bisherige Tätigkeit der neuen Ministerin nicht erfüllt und um das geht es in der berechtigten Kritik aus Sibiu.
Helmut, 22.01 2013, 14:17
Herbert-....Ihr intelligenter Beitrag zeigt wieviel Ahnung Sie haben.
Klaus, 22.01 2013, 00:18
So traurig es ist, aber wenn ic h an die abzocke vom letzten sommer im bereich Constantza denke?Dazu unfreundlich und ohne interesse?--Dann doch liebr nach Bulgarien.Warum es dort anders läuft?Keine ahnung denn auch diese menschen waren unter der knute der komunisten.--Essen außerhalb des hauses?? Lieber nicht ausser MICI.ansonsten egner herd ist goldes wert.--Aber im ernst, so lange sich in den köpfen der besitzer und angestellten nichts ändert wird sich auch im tourismus nichts ändern.--(Bin nach bendeter arbeit nicht mehr in den norden deutschlands "heimgekehrt"., nun ich lebe hier und fühle mich wohl in meinem dorf)

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