Kommentarserie als Buch herausgegeben

BZ-Chef Werner Kremm als Gast im Wirtschaftsclub

Samstag, 10. Dezember 2016

Werner Kremm und Dan Cărămidariu bei der Buchvorstellung.

Beim Deutschsprachigen Wirtschaftsclub DWC in Temeswar geht es meist um bare Münze, um wirtschaftliche Unterfangen und Infrastruktur. Dass der Vorstand und die Mitglieder auch etwas für Kunst und Kultur übrig haben, zeigen sie mit ihren Finanzspritzen für kulturelle Zwecke. Eine Buchvorstellung ist jedoch eher selten beim DWC. Eine der Ausnahmen von dieser Regel machte das Dezembertreffen, als der Journalist und langjährige Freund des Wirtschaftsclubs, Werner Kremm, sein Buch „Momentaufnahmen. Rumänien unter der Lupe“ vorstellte.

Die Herausgabe ist eine Sammlung politischer Kommentare aus der Banater Zeitung der letzten neun bis zehn Jahre. Der Beginn seiner Kommentarreihe in der BZ war, wie Werner Kremm betonte, auch eine konjunkturbedingte Angelegenheit, als er die bewährte Rubrik des auswärtigen Mitarbeiters Richard Wagner praktisch von heute auf morgen übernehmen musste.

„Ich freue mich, dass Werner Kremm von seinen einstigen Vorsätzen abgewichen ist, laut denen man kein Buch mit seinen in der Zeitung veröffentlichten Texten herausgeben soll“, sagte der Rechtsanwalt, Hochschullehrer und BZ-Mitarbeiter Dr. Dan Cărămidariu, der die Buchpräsentation moderierte. Es sei wichtig, solche Kommentare zu schreiben, denn „die Bürger lechzen geradezu nach Meinungen, denn sie werden ohnehin in den Medien von der Tagesaktualität regelrecht bombardiert“. Werner Kremm stelle in seinen Beiträgen Fragen, liefere Antworten und „regt seine Leser zum Nachdenken an“, so das Fazit von Dan Cărămidariu.

Der Banater Journalist Werner Kremm sagt, das Buch führe zu der Schlussfolgerung, dass sich in 26 Jahren kaum etwas geändert hat. Die kritischen Betrachtungen seien „kein Verdienst für das Buch, sondern eine Schande für das Land“, so Werner Kremm. Als Belohnung für seine Arbeit stehe vor allem, dass man seinen Namen ganz konkret mit den Kommentaren verbindet, so der Journalist.

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