Konkrete Angaben erwartet

Arzneivorrat reicht in Karansebesch für zwei Monate

Dienstag, 26. Februar 2013

Karansebesch - Ins Reich böswilliger Gerüchte verweist der Direktor des Karansebescher Notfallkrankenhauses, Dr. med. Horea Radu, die Behauptungen, die in Karansebesch zirkulieren, dass sich die Patienten mancher Ärzte ihre zur Behandlung im Krankenhaus nötigen teureren Arzneien von Apotheken in der Stadt selber kaufen müssen. Es könne im Augenblick auf keinen Fall von Mangel an Arzneien die Rede sein, sagte der Krankenhausleiter. Auf dem Lager der Krankenhausapotheke seien Medikamente für mindestens zwei Monate und für die gesamte übliche pharmazeutische Bedarfspalette eines Krankenhauses, einschließlich der teureren Pharmaka.

Dr. Med. Horea Radu: „Selbst im Falle der kostspieligen Arzneien, die bloß im Falle bestimmter Krankheiten zum Einsatz kommen, die wir also im Regelfall nur in geringen Mengen auf Lager haben, können diese binnen kurzer Zeit nachbestellt werden, seit es die Sonderregelung gibt, dass wir sie per Spezialreferat nachbestellen und binnen 90 Tagen bezahlen können. Aber ich finde, dass das, was wir auf Lager haben, ausreicht, dass wir laufend für die kommenden zwei Monate gut versorgt sind.“ Dr. Horea Radu, ein Chirurg, betonte, dass er, seit er das Krankenhaus übernommen hat, regelmäßig die Apotheke des Spitals aufsucht und sich persönlich davon überzeugt, dass der Vorrat an Medikamenten, sowohl was ihre Bandbreite als auch die Mengen betrifft, beruhigend ist.

Zu den Gerüchten über Krankenhausabteilungen und Ärzte, die ihre Patienten anhalten, von außerhalb des Krankenhauses die nötigen Arzneien in Karansebescher Apotheken selber zu kaufen, gab sich Dr.Radu streng: „Für den Fall, dass ich, als Manager des Krankenhauses, eine Benachrichtigung oder Klage bekomme, die mir konkrete Angaben liefert – in welche Apotheke sind der Patient oder seine Angehörigen von einem meiner Krankenhausärzte geschickt worden, welche Medikamente mussten gekauft werden, an welchem Tag und von welcher Abteilung kam die Empfehlung dazu – in dem, aber nur in diesem Augenblick kann ich die Sachlage vertiefen, ihr nachgehen. Und ich würde das auch sofort tun.“
Auf Gerüchte gebe er nichts, aber wenn es konkret wird, dann sei er für Nachforschungen und Maßnahmen zu haben.

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