Kooperation zwischen Regionen

Brandenburgische Partnerschaftsbeauftragte zu Besuch bei der Entwicklungsagentur Zentrum

Donnerstag, 27. September 2012

Karlsburg - Die Regionale Entwicklungsagentur Zentrum (ADR) will ihr internationales Engagement verstärken. Zu diesem Zweck trafen sich am Montag am Sitz der ADR in Karlsburg/Alba Iulia Mitarbeiter der Agentur mit den Beauftragten der drei Partnerregionen des Bundeslandes Brandenburg.

Angestrebt werde eine Zusammenarbeit zwischen den vier Regionen Siebenbürgen, Brandenburg sowie den Woiwodschaften Großpolen und Niederschlesien. Neben der langjährigen Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg, Dr. Birgit Schliewenz, waren ihre für Polen zuständigen Kollegen Angelika Menze und Claus J. Goldenstein zu Gast. Von Seiten der ADR nahmen Simion Creţu, Leiter der ADR, Maria Ivan, Leiterin der Abteilung zur Koordination des REGIO-Programms, Mihai Pocanschi, Leiter der Abteilung Regionalpolitiken und andere Fachmitarbeiter an den Gesprächen teil.

Der Besuch der deutschen Delegation diente dem gegenseitigen Kennenlernen, heißt es in einer Mitteilung der ADR. Man habe die jeweiligen Regionen vorgestellt und mögliche Kooperationspotenziale ausgelotet. Ziel sei die Ausarbeitung länderübergreifender Projekte.

Während des dreitägigen Besuches besuchten die deutschen Gäste öffentliche Institutionen und Unternehmen in den Kreisen Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt/Braşov, Covasna und Alba. Die Gespräche drehten sich hauptsächlich um die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Internationalisierung, die gegenseitige Hilfe bei der Investorenwerbung sowie die Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien. Eines der Hauptthemen war die Frage nach dem Aufbau eines Kooperationssystem für deutsche, rumänische und polnische Unternehmen. Aussichtsreiche Geschäftsfelder seien insbesondere die Informationstechnologie, Automobilbau, die holzverarbeitende Industrie und die Landwirtschaft.

Die ADR stellte ihrerseits die bisherige Umsetzung des Regionalen Operationellen Programms der Europäischen Union vor, des wichtigsten EU-Förderprogramms in der Region, mit dem zahlreiche große und kleinere Projekte in den sechs Kreisen der Zentrumsregion finanziert werden.
Der Leiter der ADR, Simion Cre]u, zeigte sich zufrieden mit dem Besuch. Aus Sicht der ADR sei die Erweiterung des hiesigen Fokus auf Polen wirtschaftlich interessant. Eine künftige Zusammenarbeit sei zwischen den jeweiligen Technologieclustern, in Kronstadt beispielsweise mit dem Luftfahrt-Cluster, geplant sowie zwischen Universitäten für einen verbesserten Technologietransfer.

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