Korruptionsverdacht im Gesundheitswesen

DNA untersucht Bukarester Krankenhäuser

Mittwoch, 18. Juni 2014

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Die Staatsanwälte der Antikorruptionsbehörde DNA untersuchen derzeit an 20 Adressen in Bukarest – darunter Spitäler, öffentliche Institutionen und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens – Hinweise auf Unregelmäßigkeiten und Korruption bei der Akquisition von Geräten im Zeitraum 2008 bis 2011. Diese sollen laut Pressemitteilung der DNA ein Finanzierungsprogramm der Weltbank von 2007 bis 2008 betreffen sowie weitere mit öffentlichen und privaten Geldern finanzierte Programme. Im engeren Verdacht stehen auch das Cantacuzino-Krankenhaus und die Vereinigung für Neonatologie in Bukarest. Der Korruptionsverdacht richtet sich zunächst allgemein gegen Angestellte dieser Einrichtungen, gegen konkrete Personen wurde jedoch noch keine Anklage erhoben. Die Ermittlungen werden unterstützt von der EU-Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF und der Betrugsbekämpfungsdirektion DLAF der rumänischen Regierung sowie von Experten des Inlandsnachrichtendienstes SRI und speziellen Interventionsbrigaden der Gendarmerie.

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