Kredite an Firmen und Haushalte steigen auf knapp 228 Mrd. Lei

Mittwoch, 30. August 2017

Bukarest (ADZ) - Das Volumen der an Unternehmen und Bevölkerung gewährten Bankkredite ist im Monat Juli 2017 gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent auf 227,969 Milliarden Lei (inflationsbereinigt sind das plus 0,2 Prozent) gestiegen. Die Lei-Kredite fielen dabei um 1,3 Prozent höher aus (real plus 1,0 Prozent). Die Devisen-Kredite verzeichneten einen Rückgang gegenüber dem Juni dieses Jahres um 0,7 Prozent (in Euro ausgedrückt sind das minus 0,8 Prozent), teilte die Nationalbank in Bukarest mit. Binnen zwölf Monaten stieg das Volumen der Privatkredite (Ende Juli 2017 gegenüber Ende Juli 2016) um 5,5 Prozent (real plus 4,0 Prozent). Dabei stiegen die Lei-Kredite um 15,7 Prozent (real plus 14,1 Prozent) und kamen auf ein Volumen von 138,317 Milliarden Lei. Die Devisen-Darlehen sanken nominell um 7,2 Prozent auf 89,652 Milliarden Lei (in Euro berechnet minus 9,1 Prozent).

Die Regierungskredite (Darlehen der zentralen und lokalen Verwaltung sowie der Sozialversicherungssysteme) sind im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,5  Prozent auf 95,669 Milliarden Lei gesunken. Im Vergleich zu Ende Juli 2016 waren die Regierungskredite nominell um 4,2 Prozent höher (real plus 2,7 Prozent). Die Bankeinlagen von Bevölkerung und Firmen in Devisen und der Landeswährung sind im Juli 2017 im Vergleich zum Vormonat  um 0,5 Prozent auf 280,425 Milliarden Lei gestiegen, hieß es weiter. Im Vorjahresvergleich (Juli 2017 gegenüber Juli 2016) waren die Ersparnisse insgesamt um 9,0 Prozent höher. Die Bankeinlagen in Devisen stiegen dabei innerhalb von zwölf Monaten um 1,2 Prozent auf 90,036 Milliarden Lei (in Euro ausgedrückt sind es plus 1,1 Prozent auf 19,746 Milliarden Euro). Die Einlagen in der Landeswährung legten in diesem Zeitraum um 6,3 Prozent auf 190,387 Milliarden Lei zu.  Ende Juli 2017 belief sich die im Umlauf befindliche Geldmenge auf 324,885 Milliarden Lei. Das sind nominell 1,0 Prozent mehr als Ende Juni (inflationsbereinigt plus 0,6 Prozent) und 10,4 Prozent mehr als vor einem Jahr (real plus 8,9 Prozent), hieß es weiter in der Mitteilung der Nationalbank.

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