Kreiskrankenhaus schreibt Arbeitsstellen aus

Erweiterung der Behandlungskapazitäten in vielen klinischen Abteilungen

Samstag, 07. April 2018

Hermannstadt – Um eine Verbesserung in der stationären Behandlung der Patienten aus den Reihen der Stadt- und Kreisbevölkerung zu erzielen, werden demnächst zahlreiche Abteilungen des Kreiskrankenhauses Hermannstadt/Sibiu vom Hermannstädter Kreisrat genehmigte zusätzliche Arbeitsplätze ausschreiben und das zurzeit etwa 2200 Fachkräfte zählende medizinische Personal des Kreiskrankenhauses um 60 Ärzte, Gerichtsmediziner und Sanitäter erweitern können. Die Geschäftsführung des Kreiskrankenhauses Hermannstadt gibt bekannt, dass die Aufstockung der Planstellen im Bereich der medizinischen Dienstleistungen keine unvorhergesehenen Finanzeinbußen im Staatshaushalt zur Folge haben wird, da die hierfür erforderlichen Gehaltssätze in den Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2018 mit eingerechnet wurden. Im Namen der Mitglieder des Hermannstädter Kreisrats bestätigt Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean (PNL), „dass die medizinische Behandlung sämtlicher Patienten des Kreiskrankenhauses qualitativ angehoben werden muss. Mindestens ebenso wichtig ist es, die Wartezeiten im tatsächlichen Krankheitsfall zu verkürzen. Durch die Erweiterung des ärztlichen Personals um 60 Arbeitsstellen soll das Kreiskrankenhaus zumindest einen kleinen Teil des Defizits aufholen“.

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivbehandlung des Kreiskrankenhauses wird zusätzliche 15 Assistenzärzte und fünf Krankenpfleger vertraglich beschäftigen, die in einer auf der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung neu eingerichteten Intensivstation medizinische Eingriffe vornehmen und begleiten werden. Die Behandlungskapazität der Intensivstation auf der neurochirurgischen Abteilung wird in näherer Zukunft um fünf Betten erweitert. Das Fachpersonal des Dialysezentrums wird zwei weitere Assistenzärzte beschäftigen, da die Zahl derjenigen Patienten, deren Blut täglich gereinigt werden muss, von sechs auf 16 gestiegen ist. Leider wird das Personal der für die öffentliche Gesundheit außerordentlich wichtigen onkologischen Abteilung ver-gleichsweise nur um eine einzige Planstelle erweitert, die den medizinischen Dienst eines Sanitäters vorsieht. In der Abteilung für post-chirurgische Nachbehandlung werden Arbeitsstellen für zehn Assistenzärzte, Sanitäter, Krankenpfleger sowie buchhalterisches Fachpersonal ausgeschrieben, um verwaltungstechnische Hindernisse bei Abrechnung durch die Krankenkasse effizienter lösen zu können. Durch die zahlenmäßige Erweiterung des medizinischen Fachpersonals können Unzulänglichkeiten in der medizinischen Dienstleistung nur teilweise aufgeholt werden.

Bis unlängst war eine chronische ärztliche Unterbelegung auch auf der kardiologischen Abteilung traurige Realität. Beginnend mit dem 1. April d. J. wurde der ärztliche Bereitschaftsdienst auf der kardiologischen Abteilung um Sonderbehandlungsmöglichkeiten erweitert, demzufolge Patienten jeden Alters im Zeitraum zwischen 13 Uhr mittags und 8 Uhr morgens bei akuten Herzbeschwerden rascher als bisher in medizinische Aufsicht und Behandlung genommen werden können.

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