Kritik vom IWF an Sonderrenten für Parlamentarier

Montag, 22. Juni 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Die am vergangenen Dienstag vom Parlament beschlossene Wiedereinführung der Sonderrenten für Abgeordnete stößt beim Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Kritik: Dessen Vertreter in Rumänien, Guillermo Tolosa, bezeichnete dies als eine schwere finanzielle Zusatzbelastung sowie als Rückschritt für die vor vier Jahren begonnenen Reformen.

Die Wiedereinführung der Vergünstigungen wurde mit Unterstützung durch die PSD, UDMR, PC sowie der Minderheitenfraktion verabschiedet und beläuft sich auf bis zu 4000 Lei für drei Amtszeiten.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 23.06 2015, 20:26
@Manfred : Das Strickmuster mit den Sonderrenten ähnelt dem Griechischen Modell; diese Regierung gibt auch derzeit mehr aus als sie einnimmt. Die Besteuerung großer Vermögen in RO kommt nicht voran und nach wie vor ist ernsthaft zu vermuten daß ein nicht unbeträchtlicher Teil des Staatshaushaltes auf die eine oder andere Weise versickert; wie sind sonst die Verzögerungen bei der Finanzierung des Rumänischen Anteiles an großen Investitionsprojekte zu interpretieren ?!
Manfred, 23.06 2015, 18:11
Ich sehe ein anderes Problem,sraffa:Die Regierung bereitet ihren Nachfolgern jetzt schon finanzielle Schwierigkeiten,indem sie die Einnahmen senkt und die Ausgaben erhöht.
Sraffa, 23.06 2015, 13:24
Dieser IWF hängt auch wie jeder Opportunist sein Mäntelchen in den Wind. Jahrelang hat man ziemlich kleinlaut zugesehen wie die Mittel- und Unterschicht weiter belastet wurde und jetzt aber, Hallo, muckt man auf. Solche "Berater" braucht man auch nicht unbedingt !

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