Kronstadt kommt zurück auf den Wintersport

Europäische Jugend-Winterolympiade erfolgreich beendet

Freitag, 01. März 2013

Erstmals bei der Jugendolympiade – Short-Track-Rennen.

Die alpinen Skiproben fanden in der Schulerau statt.

Teamkollegen und Zuschauer feuern die Konkurrenten an.

Die Sprungschanze in Rosenau ermöglichte auch einen Rekordsprung knapp unter der 100m-Grenze.

Die besten Skispringerinnen bei der Blumenstrauß-Übergabe: von links: Sonja Schoitsch (zweiter Platz, Österreich), Anna Rupprecht (1.) und Lena Selbach (3.) – beide Deutschland.

Snowboard: Diese Disziplin wurde auf der Clăbucet-Piste in Predeal ausgetragen.

Herrliches Wetter, schöne Landschaft, spannende Rennen – die Biathleten hatten in Cheile Grădiştei die besten Voraussetzungen für ihre Wettkämpfe. Fotos: Waldemar Stadler

Die elfte Auflage der Europäischen Jugend-Winterolympiade ist vorbei. Es bleiben aber eine moderne Eishalle in Kronstadt, die größte Skisprungschanze des Landes in Rosenau, eine neue Biathlon-Piste bei Cheile Grădiştei-Fundata sowie erweiterte Skipisten mit neuen Seilbahnen und Schneekanonen in der Schulerau.

Die Gastgeber haben es gemeistert, einen reibungslosen Ablauf an mehreren Wettkampfstätten zu sichern, wobei auch Transport, Unterkunft, Betreuung der Sportler und der Offiziellen (rund 1500) keine nennenswerten Probleme bereiteten. Das alles, obwohl seit 1951, als auch in der Schulerau, die Welt-Winterfestspiele der Studenten liefen, keine anderen Wintersportereignisse dieser Größenordnung veranstaltet wurden.

Für einige Tage war Kronstadt die olympische Hauptstadt Europas, was auch die Anwesenheit des IOC-Präsidenten Jacques Rogge belegt. Begeisterte Freiwillige, interessierte Zuschauer, die aber nicht überall alles mitverfolgen konnten, spannende Wettkämpfe auch im Fernsehen übertragen – waren eine gute Werbung für Kronstadt und den Wintersport.

So ist es denkbar, dass als „Echo“ dieser Winterspiele, weitere internationale Wettkämpfe bei uns abgehalten werden. Beste Chancen dazu haben die Skispringer und die Biathleten.

Rumänien konnte bei dieser Jugendolympiade seine bisher größten Erfolge verzeichnen: Eine Gold- und eine Silbermedaille im Short-Track dank Emil Imre und eine Silbermedaille durch Dorottya Buzas im Biathlon (Frauen, 6km). Außer den Sportlern aus Miercurea Ciuc standen im Rampenlicht aber auch Kronstädter (Cătălin Dimitrescu, Schüler des Honteruslyzeums, 5. Platz Eislauf), Rosenauer (z.B. Iulian Pâtea) und Dana Haralambie aus Săcele (die beste Skispringerin des Landes, für die Winterspiele in Sotschi bereits qualifiziert).

Wie erwartet hatten die Delegationen aus Russland (11 Goldmedaillen), Deutschland (6) Frankreich (4) Slowenien (3), Österreich, Italien und Norwegen (je 2 Goldmedaillen) das Sagen. Danach folgt in der inoffiziellen Medaillenwertung auf dem 8. Platz Rumänien. Die erfolgreichsten Sportler, vielleicht zukünftige Olympia-Sieger, waren: Alexej Cherwotkin (Russland, Skilanglauf, 3 Goldmedaillen) und Sofia Proswirnowa (Russland Short-Track, 3 mal Gold).

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