Kronstädter Stadtschreiberin wird vorgestellt

Paula Schneider wird aus ihrem Buch vorlesen

Freitag, 12. Mai 2017

Stadtschreiberin Paula Schneider wird mit Interesse erwartet.

Kronstadt - Paula Schneider, die diesjährige Kronstädter Stadtschreiberin, hat am 5. Mai 2017 ihren fünfmonatigen Aufenthalt in der Stadt unter der Zinne angetreten und wird am 16. Mai 2017 von Thomas Şindilariu, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Kronstadt/Braşov, begrüßt und von Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa, vorgestellt.

Anschließend liest Paula Schneider aus ihrem Buch „Bleib bei mir, denn es will Abend werden“ und beantwortet Publikumsfragen. Musikalisch begleitet wird die Autorin von Paul und Elena Cristian. Die Veranstaltung findet im Festsaal des Deutschen Forums (Str. Baiulescu nr. 2) statt und startet um 17 Uhr. Eine Pressekonferenz mit der Stadtschreiberin findet am selben Tag um 11 Uhr statt.

Zum ersten Mal wurde letztes Jahr in der Stadt unter der Zinne die Stelle eines Stadtschreibers ausgeschrieben. Es wurden deutschsprachige Autoren gesucht, die sich auf Wechselseitigkeiten von Kultur, Literatur und Publizistik mit dem historischen Erbe der Stadt, der Region und des Landes einlassen wollen. Die Stelle wurde vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Kronstadt für das Jahr des Reformationsjubiläums 2017 ausgeschrieben.

Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa soll das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in jenen Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen Deutsche gelebt haben und heute noch leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Während ihrer Zeit in Kronstadt wird Paula Schneider einen Blog führen. Eine Übersetzung der Einträge ins Rumänische und Ungarische ist vorgesehen. Paula Schneider, 1976 in Leipzig geboren, hat ihre Kindheit in Berlin verbracht und 2003 ihr Diplom am Deutschen Literaturinstitut Leipzig erworben. Sie erhielt verschiedene Stipendien (u. a. im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste).

Seit 2007 schreibt sie regelmäßig Radiofeatures und Hörspiele. Mehrfach wurden diese Arbeiten ausgezeichnet (u. a. mit dem Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung). Einer ihrer thematischen Schwerpunkte ist das östliche Europa.

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