Langfristig Miete zahlen

Problem der Räumlichkeiten nur ansatzweise gelöst

Mittwoch, 06. Februar 2013

Hohe Miete für das Banater Kolleg (im Bild), an dem auch eine Abteilung mit Unterricht in deutscher Muttersprache besteht. Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Er sei kein Freund von Mieten für Einrichtungen, die von der Stadt betrieben bzw. unterhalten werden, sagte vor Kurzem der Bürgermeister von Temeswar, Nicolae Robu.  Hohe Mieten hat die Stadt für Gebäude zu entrichten, in denen Schulen und Kindergärten untergebracht sind. Am teuersten kommt der Stadtverwaltung das Banater Kolleg zu stehen, wo ein Vertrag mit der katholischen Kirche auf 30 Jahre besteht und 15.000 Euro pro Monat fällig sind. Das Technische West-Kolleg nutzt die Bildungseinrichtung zu einem Mietpreis von 8390 Lei pro Monat.

Im Falle dieser Bildungseinrichtung geht der Mietpreis nach neuestem Vertrag herunter, da auch Änderungen anstehen, was die zu Bildungszwecken belegten Gebäude angeht. Für die sogenannte „kleine Schule“ steht eine monatliche Miete von 730 Lei an und für das Béla-Bartók-Lyzeum 10.726 Lei.

Gesagt sei in diesem Kontext auch, dass seit Anfang der 1990er Jahre – seit der Fertigstellung der Allgemeinschule Nr. 30 im Soarelui-Stadtviertel – in Temeswar keine Bildungseinrichtung mehr gebaut wurde. Unterdessen sind zwar die Schülerzahlen zurückgegangen und für viele Unterrichtseinheiten ihre derzeit belegten Räumlichkeiten nicht mehr gerechtfertigt, andererseits hat der Rückerstattungsprozess an die rechtmäßigen Erben die Stadt und die Schulbehörde vor massive Probleme gestellt. Der bis 2016 geplante Bau einer neuen Schule für das Lenau-Lyzeum löst das Problem der Temeswarer Bildungseinrichtungen nur ansatzweise.

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