László Tökés ist sehr zornig auf Victor Ponta

Ungarn müssen einig sein, wenn sie etwas erreichen wollen

Donnerstag, 23. Februar 2012

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Europaparlamentarier und Vorsitzende des Rats der  Ungarn in Siebenbürgen (CNMT), László Tökés, hat in Sankt Georgen/Sfântu Gheorghe darüber gesprochen, dass die Ungarn einig sein müssten, wenn sie noch etwas erreichen wollen. Das gehe auch aus der letzten Volkszählung hervor.
Er sei unterwegs, um den ersten Kongress der Ungarischen Volkspartei in Siebenbürgen (PPMT) vorzubereiten, sagte Tökés, denn er sei eine Art „Patron“ dieser Partei. Man müsse sich für die Autonomie der Szekler einsetzen und in diesem Sinne auch mit dem UDMR und der Ungarischen Bürgerpartei (PCM) zusammenarbeiten.

Besonders zornig ist László Tökés auf den PSD-Vorsitzenden Victor Ponta. Dieser hatte gesagt, dass es vorzuziehen sei, dass der UDMR auch bei den nächsten Wahlen ins Parlament kommt, „und nicht die Partei des Tökés“. Dafür nahm Tökés zunächst den UDMR aufs Korn, denn dieser würde sich „zu billig verkaufen“. Und dann bekam es Victor Ponta: Wie käme dieser dazu zu sagen, wer ins Parlament kommen soll und wer nicht? Das sei eine post-kommunistische Haltung. Sein Verband würde jedoch in den Meinungsumfragen mit einem sehr hohen Prozentsatz führen. Die „wahren Demokraten“ seien noch nicht aufgetaucht, die den Interessen der gesamten Gesellschaft dienen wollen, einschließlich denen der Ungarn in Rumänien.

Kommentare zu diesem Artikel

Helmut, 23.02 2012, 15:04
Der Laszlo Tökes,soll sich nicht so aufspielen und wichtig machen.Er hat zwar seine Verdienste aus der Vergangenheit,aber was er jetzt aufführt ist abzulehnen.
Sein Nationalismus ist eine Schande und grenzt schon fast an Volksverhetzung, wohin dies führt.hat uns die Vergangenheit gezeigt.
Leider haben die Mensche daraus nichts gelernt und tappen wieder in die Falle dieser Nationalisten.
Es gibt ja leider wieder in ganz Europa solche Parteien und Gruppierungen die auf Menschen anderer Nationaltät hetzen.Das jedoch ein Pastor sich auch so verhält,ist eine echte Schande.
Rumänien braucht keine nationalistischen Parteien sonder demokratische,welche ein friedliches Zusammenleben der Menschem in Rumänien garantieren

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