„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“

Fest des Heiligen Martin in Oberwischau

Mittwoch, 18. November 2015

An der Spitze des Umzugs ritten fünf Kinder.

Die Kindergartenkinder machten gerne mit.

Die Kinder trugen Gedichte und Lieder zum Martinsfest vor.
Fotos : der Verfasser

Oberwischau - Zum Fest des Heiligen Martin feierten die Schüler und die Kindergartenkinder der deutschen Abteilung, wie der Titel schon sagt, ein Fest des Lichtes. Im Wesentlichen geht es bei dem Fest des Hl. Martin um das Teilen und um die Barmherzigkeit. Darum steigt er , wie die Legende erzählt, von seinem hohen Ross herunter, um den Armen und Verlassenen unter uns Mitgefühl entgegen zu bringen und somit auch Hoffnung in ihre Herzen. Die Tradition besteht darin, dass alle Kinder aller Altersstufen Laternen aus verschiedensten Materialien in interessantesten Formen und Farben basteln, eine kleine Kerze hineinstellen und in einem langen Laternenumzug durch die Stadt Richtung Kirche marschieren. Über 120 Kinder der Deutschen Abteilung trafen sich vor der Hauptschule Nr.1 samt Eltern, Großeltern und anderen Schaulustigen.

Highlight des gesamten Events waren die fünf Pferde samt Reiter, die alle den Umzug angeführt haben. In kürzester Zeit sammelten sich Dutzende Neugierige an den Straßenrändern, um die Ereignisse zu verfolgen. Somit wurde das ein Fest für die ganze Stadt. In der Kirche angekommen, präsentierte jede Kindergartengruppe und Schulklasse Gedichte und Lieder zu diesem Fest. Sogar Gitarrenmusik begleitete das Fest und eine Bilderpräsentation rief den Anwesenden ins Bewusstsein, dass man im Leben immer das bekommt, was man selber anderen gibt. Man konnte die Aufregung der Kleinen förmlich selber spüren, was zu noch mehr Begeisterung in der überfüllten Kirche führte. Zum krönenden Abschluss gab es im Garten der Pfarrei ein riesiges Lagerfeuer, das Licht ins Dunkel brachte und es gab Leckereien und warme Getränke für alle. Mögen wir bis zum Fest nächstes Jahr die Lehren vom Hl. Martin nicht nur in Erinnerung behalten, sondern sie auch in die Tat umsetzen.

Alfred Fellner

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