Lehrerfortbildung in Reschitza

Was vom Schulwissen braucht ein Schüler später wirklich?

Mittwoch, 28. November 2012

Das Arbeitsklima bei der Lehrerfortbildung war gut. Foto: Yvonne Christa Demenyi

Eine Fortbildung zum Thema „Aufbau einer Stunde“ fand am Freitag, den 23. November 2012, in der Vorbereitungsklasse des Fröbelschen Kindergartens Nr. 5 statt. Teilgenommen haben die 10 GrundschullehrerInnen aus Reschitz und Karansebesch die in deutscher Sprache am „Diaconovici-Tietz“ Lyzeum und am „C.D. Loga“ Lyzeum unterrichten.

Die Referentin, Adriana Hermann vom Zentrum für Fortbildung in deutscher Sprache aus Mediasch, machte den Einstieg mit der Vorbereitung einer Erdkundestunde.

Dazu hatte sie ganz viel didaktisches Material mitgebracht, auch solches, das an schon längst vergangene Zeiten erinnerte. Leitsätze wie: „Oft ist weniger mehr“, „Der Lehrer tut mehr, als nur Inhalte vermitteln“ oder „Der Lehrer muss wissen, was er tut“ wurden  auch erwähnt und in Erinnerung gerufen. Die Unterrichtsbeispiele wurden von praktischen Alltagsbeispielen begleitet, so dass der Lehrer sich am Ende fragen sollte: „Was von dem, was der Schüler in der Schule lernt, braucht er eigentlich im Leben?“

Es wurde in Gruppen eine Sachkundestunde zu einem bestimmten Thema geplant, erarbeitet und danach vorgestellt. Spiele wie „Wunschball“ oder „Fragekoffer“ dienen dazu, dass der Unterricht effizient und abwechslungsreich erfolgt. Zum Ausgleich dienten die 6 Tänze (2 deutsche, 2 rumänische und 2 ungarische).

Nachdem wir uns Gedanken zum mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch gemacht hatten und unsere Erfahrung ins Gespräch eingebracht haben, kamen wir zum Ende des Seminars und wurden aufgefordert, das aufzuschreiben, was „unter dem Strich geblieben ist“ und einen entsprechenden Evaluationsbogen ausfüllen. 

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