Leichtsinn: Kulturerbe brannte nieder

Holzkirche bei Povergina stand vor Sanierung

Mittwoch, 25. März 2015

Temeswar - Wahrscheinlich ist es dem Leichtsinn von Bürgern zuzuschreiben, dass ein Kulturdenkmal so gut wie vernichtet wurde: Bewohner aus der Ortschaft Povergina im Osten des Verwaltungskreises Temesch hatten Stoppelfelder angezündet und das Feuer war wahrscheinlich außer Kontrolle geraten.

Zumindest so sehen es die Feuerwehrleute, die aus Lugosch/ Lugoj und Fatschet/ Făget vor Ort waren, als die Holzkirche bei Povergina, Nahe der Kleinstadt Fatschet in Flammen aufgegangen war. Vor allem das Schindeldach ist den Flammen zum Opfer gefallen, aber auch die Innenausstattung aus Holz und die Malereien verbrannten. Die Holzkirche in Povergina stammt aus dem Jahr 1782 und war vom rumänischen Staat versichert worden – wie es auf Mediafax heißt.

Derzeit liegt eine  Dokumentation vor, nach der die Holzkirche in diesem Jahr restauriert werden sollte. Meist wurden die alten Holzkirchen aus dem Raum Fatschet nur noch an großen Feiertagen genutzt. Da sie vorwiegend außerhalb der jeweiligen Ortschaft liegen, haben sie oft gar keinen Stromanschluss – ihr kulturgeschichtlicher Wert wird jedoch besonders geschätzt.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 25.03 2015, 14:01
hab schon öfter beobachtet, dass so ein Cioban im Frühling so ein Stoppelfeld oder eine verbuschte Weide anzündet und dann aber nicht daneben stehen bleibt und das Feuer kontrolliert. Weil es so lange dauert bis alles abbrennt, gehen sie zwischendurch einmal heim und kommen erst ein paar Stunden später wieder, oder trinken sich einen mit Zuika an und schlafen dann unter einem Baum. Das Feuer ist dann vollkommen unkontrolliert, niemand hat ein Auge drauf.

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