Machbarkeitsstudie für E-Busse

Stadtrat Reschitza genehmigt Haushaltsaufstockung wegen Nahverkehr

Freitag, 29. Juni 2018

Reschitza – In außerordentlicher Tagung hat der Stadtrat Reschitza eine Haushaltsaufstockung vorgenommen. Es gibt zusätzliches Geld beim Kapitel Transport/Nahverkehr. Bürgermeister Ioan Popa erklärte seinen Ratsherrn, dass das Geld nötig sei für Machbarkeitsstudien zur Einführung von Elektrobussen, die künftig parallel zur geplanten Straßenbahn und auf Zubringertrassen verkehren sollen. Die E-Busse sollen mit EU-Finanzierung angekauft werden.


Wie bereits berichtet hat Reschitza Anfang 2018 über die Achse 4.1 des POR-Programms 25 Millionen Euro reserviert für die Verbesserung der urbanen Mobilität, ist jedoch von der Entwicklungsagentur ADR Vest verständigt worden, dass – da entsprechende Projektanträge in diesem Bereich in der Region fehlen – die Summe um 150 Prozent überschritten werden kann, weil andere Munizipien keine Finanzierungsanträge in diesem Bereich eingereicht haben. Weitere drei Monate später wurde Bürgermeister Popa verständigt, dass er, bei entsprechenden Projektanträgen, die ursprüngliche Summe verdoppeln kann, dass also gegenwärtig Reschitza theoretisch und praktisch 50 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden könnten. Deshalb die Überlegung, die Stadtteile, die nicht mit der Straßenbahn erreicht werden, künftig mit E-Bussen zu bedienen. Dazu sind die Machbarkeitsstudien nötig, die jeden Projektantrag begleiten müssen. Und die müssen bezahlt werden. Deshalb die Haushaltsaufstockung.


„Wir werden also bei ADR Vest so schnell wie möglich einen weiteren Projektantrag einreichen, um 10-15 Elektrobusse zu erwerben, die als Zubringerfahrzeuge für die Hauptlinie, die Straßenbahn, fungieren werden. Damit wird auch ein ökologisch vertretbarer Anschluss der eingemeindeten Ortschaften an die Stadt gewährleistet“, erklärte der Bürgermeister.


Reschitza plant, für die Straßenbahn 18 Kilometer Schienen neu zu legen (Kostenfaktor: rund 18 Millionen Euro), ein neues Straßenbahndepot zu bauen und die Trafostationen zu erneuern. Weitere 18-20 Millionen Euro sollen die neuen Straßenbahnen kosten, der Rest bis zu den voraussichtlich 50 Millionen Euro soll in die E-Busse und deren nötige Technik und Logistik gesteckt werden.

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