Mangelnde Investition in Forschung kritisiert

Freitag, 13. Juni 2014

Bukarest (ADZ) – Statistiken von 2012 zeigen: Rumänien belegt den letzten Platz in der EU betreffend Investitionen in Wissenschaft und Forschung. Die Wissenschaft ist zu verstaatlicht, die Kooperation zwischen staatlicher und privater Forschung mangelhaft, kritisiert die EU-Kommission. Nur 38,3 Prozent der Forschung findet in privaten Unternehmen statt, im Vergleich zum EU-Mittel mit 61,5 Prozent. Befasste Ministerien sind unzureichend koordiniert, mangelnde politische Kontinuität mit sich schnell ändernden Prioritäten führte zu einer Stopp-and-go Entwicklung. Obwohl Rumänien hinsichtlich  Universitätsabsolventen und Doktoranden gut dasteht, resultierte die mangelnde Finanzierung seit 1990 in einem massiven Brain Drain: Etwa 15.000 Wissenschaftler sind ins Ausland abgewandert.

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