Marburg mit Hermannstädter Blick

Fotoausstellung von Fred Nuss im Ausstellungssaal des Rathauses

Samstag, 07. September 2013

Die Marburger Christoph Moss (l.) und Prof. Werner Schaal (r.) eröffneten zusammen mit Bürgermeister Klaus Johannis die Marburg-Ausstellung von Fred Nuss.
Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Ungewöhnlich viele Leute waren Donnerstagmittag im Ausstellungssaal des Rathauses bei der Vernissage einer Exposition von Fred Nuss versammelt. Für seine Bilder von insbesondere der Altstadt von Hermannstadt/Sibiu bekannt, zeigte der bekannte Fotograf diesmal jedoch Ansichten aus der Partnerstadt Marburg. Der Ausstellungseröffnung wohnten also nicht bloß Hermannstädter bei, sondern auch zahlreiche Marburger, darunter die Stadträtin Ursula Schulze-Stampe. 

Marburg mit dem Fotoapparat besichtigt hat Fred Nuss im Mai des vorigen Jahres anlässlich der rumänischen Kulturtage. Sein Stadtführer war Prof. Dr. Werner Schaal gewesen, einstiger Rektor der Philipps-Universität und zwischen 2000 und 2012 Präsident der Hermannstädter Lucian-Blaga-Uni. Nach Marburg hatte Nuss Bilder von Hermannstadt mitgenommen und ausgestellt. Nun bekamen die Marburger ihre Heimatstadt mit dem Blick des Hermannstädters zu sehen.

Bei der Vernissage zugegen war Prof. Schaal, der die Hoffnung aussprach, die Ausstellung werde bei Hermannstädtern die Reiselust wecken, um nach Marburg zu kommen. Bürgermeister Klaus Johannis erinnerte in seiner Ansprache daran, dass sich die Städtepartnerschaft auf Grund der guten Beziehungen zwischen den Universitäten der beiden Städte entwickelt hat und die beiden Städte eine lange gemeinsame Geschichte verbindet. Die Grüße des Marburger Bürgermeisters Egon Vaupel überbrachte in rumänischer Sprache Christoph Moss, der Vorsitzende des Freundschaftsvereins Marburg – Sibiu, der auf die Entstehung der Exposition einging. 

Der Fotograf selbst meinte, Marburg sehe Hermannstadt sehr ähnlich. Auch dort gibt es eine Unter- und eine Oberstadt, was Hermannstadts Altstadt aber nicht hat und ihn sehr beeindruckte war das  „1100 und etwas“ erstmals erwähnte Schloss.

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