Marquardt-Jubiläum in Hermannstadt

Auch Bürgermeisterin Astrid Fodor dabei

Donnerstag, 29. September 2016

Ernst Kellermann, Cristian Roman, Daniela Cîmpean, Pierre Bassing, Mourad Halilou, Astrid Fodor und Judith Urban (v.l.n.r.). Foto: Vlad Popa

Hermannstadt - Das zehnjährige Jubiläum seit Betriebsaufnahme der Marquardt Schaltsysteme SCS, Tochterfirma der Marquardt-Gruppe, wurde vergangenen Freitag am Standort im Hermannstädter Industriegebiet West gefeiert.
Der Einladung zum Festakt folgten die Bürgermeisterin Astrid Fodor, die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und der stellvertretende Vorsitzende Wiegand Fleischer, der Präfekt Cristian Roman, die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt/Sibiu, Judith Urban, der Honorarkonsul der Republik Österreich in Hermannstadt, Andreas Huber, der Vorsitzende des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen, Jürgen Schmidt, sowie zahlreiche weitere Partner und Freunde aus der Wirtschaft oder dem Bildungswesen. Im Namen der Marquardt-Gruppe nahmen Ernst Kellermann, Chief Operating Officer (COO) der Gruppe, Pierre Bassing, Vizepräsident der Marquardt Logistics und Mourad Halilou, General Manager der Marquardt Rumänien teil.

„Mit seinen 47.000 Quadratmetern und 2700 Mitarbeitern“, so Ernst Kellermann in seiner Ansprache „ist Marquardt Rumänien zurzeit die größte Tochterfirma der Marquardt-Gruppe und größer als unser Sitz in Rietheim-Weilheim. Dementsprechend erzeugt der Betrieb in Hermannstadt auch das größte Einkommen und das in nur zehn Jahren.“ Ernst Kellermann bot eine kurze Vorstellung der Entwicklung des Produktionsstandortes in Hermannstadt, in welche das Großunternehmen im Laufe der zehn Jahre rund 160 Millionen Lei investiert hat, und ging desgleichen auf die gute Zusammenarbeit mit der Lucian-Blaga-Universität und dem Technischen Kolleg „Independența“ ein.

Mourad Halilou sprach seinen Dank den Verwaltungseinrichtungen auf Lokal- und Kreisebene gegenüber aus, die im Laufe der Jahre zum Erfolg des Unternehmens in Hermannstadt beigetragen haben sowie den zahlreichen Bürgermeisterämtern im Kreis, die im Rahmen des Rekrutierungs- und Anstellungsverfahrens erfolgreich mit dem Betrieb zusammenarbeiten. Seinen Dank sprach Mourad Halilou auch der Lucian-Blaga-Universität und besonders den eigenen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit aus.

„Für die Hermannstädter Gemeinschaft“, so die Bürgermeisterin Astrid Fodor „wird der Erfolg des Unternehmens sichtbar durch Investitionen von Millionen Euro, die Schaffung tausender Arbeitsplätze und gute Löhne für die geleistete Arbeit. Marquardt bietet eine kontinuierliche Unterstützung für die Veranstaltungen in der Stadt, den Studenten der Lucian-Blaga-Universität eine Karrierechance und spielt eine wichtige Rolle auch in der dualen Ausbildung mit der eigens hierfür vorgesehenen Werkstatt. Marquardt ist ein Partner unserer Gemeinschaft mit einer wichtigen Rolle in der lokalen Wirtschaft und einem bedeutenden Beitrag zu den lokalen Sozial-, Sport- und Kulturprojekten der Stadt. Die Tatsache, dass die Produktionsstätte ein gesundes und nachhaltiges Wachstum erfuhr, ist ein Beweis dafür, dass Hermannstadt einen guten Investitionsstandort mit qualifizierten Fachkräften darstellt.“

Zum Erfolg der zehnjährigen Tätigkeit vor Ort gratulierten auch der Hermannstädter Präfekt Cristian Roman sowie die Kreisratsvorsitzende Daniela Cîmpean und die Konsulin Judith Urban beendete die Reihe der Grußworte. „Marquardt Schaltsysteme ist ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches deutsches Familienunternehmen, das inzwischen in die ganze Welt expandiert ist. Schwäbischer Erfindergeist und Akribie, gepaart mit unternehmerischem Mut und Weitsicht, das ist das Erfolgsrezept, welches seit zehn Jahren auch in Hermannstadt Anwendung findet“, erklärte die Konsulin.
Dem Festakt, der mit einem gemeinsamen Besuch des Betriebes endete, folgte am Samstag eine großangelegte Betriebsfeier.

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