Marsch für die Autonomie des Szeklerlands

Ungarische Parteien einigten sich auf eine Proklamation

Dienstag, 29. Oktober 2013

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Ungarnverband (UDMR) und die radikalen kleineren ungarischen Parteien haben Sonntag zusammen den Marsch und das Protestmeeting für die Autonomie des Szeklerlands veranstaltet. In zwei Bussen angereist waren auch Vertreter des Weltverbands der Ungarn, die riesige Fahnen mitgebracht hatten. Ein Zug mit Teilnehmern aus Ungarn blieb wegen eines „Schadens“ stecken, die Organisatoren konnten jedoch Busse einsetzen. Zwischen den Ortschaften Chichi{ und Bre]cu bildeten die Teilnehmer eine 54 Kilometer lange Menschenkette.

In der Proklamation, die auf der Kundgebung verlesen wurde, heißt es, dass das Szeklerland aus acht Stühlen und 153 Kommunalbehörden bestehen soll. Izsák Balázs vom Nationalrat der Szekler unterstrich, dass er die Selbstverwaltung des Szeklerlands für nötig halte. Falls die Behörden das nicht einsähen, würde man zum „zivilen Ungehorsam“ schreiten.

In Budapest und anderen Städten Ungarns demonstrierten Tausende aus Solidarität mit den Szeklern. Die Kundgebung endete vor der rumänischen Botschaft in Budapest. Bei der Parlamentswahl im nächsten Frühjahr erhofft sich Ministerpräsident Viktor Orbán viele Stimmen der Auslandsungarn für seine Partei. Senatspräsident Crin Antonescu bezeichnete es als inakzeptabel, dass in Rumänien die Bildung einer ethnischen „Enklave“ auch nur „simuliert“ wird.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 02.11 2013, 16:50
Ich lach mich heute schief.Ich glaub ,die romanisierten haben zuviel gammelfleisch gegessen. In einigen berichten zu diesen Thema beschrieb ich die realietät-Ich sagte vorraus das sich Rumänien so ca ab 2020 ganz anders darstellen wird.Und die Ungarn in ihrer heimat nix aber auch gar nix mit den Rumänen gemeinsam haben.2020 ,ich kann auch noch 5 Jahre dazugeben. Wird es eine verschiebung in Rumänien geben. Viele Rumänen leben nicht mehr dort.Die stertblichkeit ist viel stärker als die Geburtenzahlen.Wer will schon von außen nach Rumänien. Es gibt fast keinen Zuzug.Wenn hier jemand glaubt. Das Moldawier die sich in Rumänien einbürgern um in Rumänien zu bleiben. Der kennt die Rumänen nicht. Die steigen schon den nächsten Tag in den Bus ohne Rückfahrkarte. Die Geburtenrate in Rumänen beträgt ca 1,25 Kinder pro Frau. Sagen sie das mal den Romas. Die Lachen saich TOT. Die Realität wird im Moment sein. Das die Rumänen 1 Kind pro Fau haben ,und die Romas 3 bis 4 im durchschnitt ,wenn nicht nooch mehr,.Die Minderheitenfrage auf mittelfrist ,werden die Romas stellen.In dem sie die Rumänen als stärkste Minderheit deklasieren. Und ob die dann auf die diskreminierung über die Jahrhunderte liebevoll mit den Rumänen umgehen. Dann sage ich euch .eht in das Forum Bauer sucht Frau. Vielleicht habt ihr da mal Erfolg. Abschluss. Die Ungarn werden milimeter für milimeter sich ihr eigenverwaltung unter dem Dach der EU zurückholen.Das ihnen durch die eschichte geklaut wurde. Under Verwalter des geklauten ,sin diese Nichtskönner von Politikern aus Rumänien..
Hanns, 31.10 2013, 14:21
Auch mir sind die Vorgänge in Ungarn nicht verborgen geblieben und mir gefällt da auch vieles nicht. Die Jobbik-Gruppierung gehört eigentlich verboten.
Aber hat schon jemand einmal darüber nachgedacht, dass die ungarische Minderheitsbevölkerung Rumäniens die Nase voll hat von der permanenten Misswirtschaft der rumänischen Zentralregierung und dass sie darum gerne eine gewisse Selbstverwaltung haben möchte.
Siegrid, 31.10 2013, 01:12
Wenn Sie die seit langer Zeit durchgeführten nationalistischen und chauvinistischen ungarischen Propagandaaktivitäten im Szeklerland wahrnehmen würden, Hans, wenn Sie Jobbiks Ruf nach einer Wiederherstellung von Großungarn damit verknüpfen, dann muss man schon sehr gutgläubig sein um anzunehmen, dass es nur um ein wenig mehr Autonomie für die ungarische Minderheit geht.. Ihr Vergleich mit Südtirol ist absurd. Orban fährt ganz andere Geschütze auf!
Hanns, 30.10 2013, 19:50
Hier will niemand Ungarns Landesgrenzen ausdehnen! Autonomie bedeutet vielmehr, dass die Ungarn eine gewisse Selbstverwaltung innerhalb der Grenzen Rumäniens wollen - so ähnlich wie die Südtiroler in Italien. Man sollte hier die Tatsachen nicht verzerren.
Siegrid, 30.10 2013, 17:52
Ich stimme Helmut zu 100 Prozent zu. Es handelt sich um rumänisches Territorium. Wenn also dort wohnende Ungarnstämmige "heim ins Reich wollen", dann müssen sie auswandern nach Ungarn. Herr Orban wird ihnen dann in Ungarn eine neue Heimat bieten müssen. Ungarns Landesgrenzen werden sich nicht ausdehnen durch solch aggressive Propaganda. Im Frieden mit seinen Nachbarn zu leben ist ein großes Glück, das sollten endlich auch Orban und Konsorten begreifen, ansonsten sollten sie die Europäische Union verlassen, wo sie mit dieser Geisteshaltung auch nicht hingehören!
Sebastian, 29.10 2013, 22:59
QHelmut ich STIMME Ihnen zu.

Zu erwähnen ist noch:

Auch die chauvinistische Jobbik Partei, die Magyarische Garde und die HIV waren anwesend.

Viel schlimmer ist die Situation der Rumänen in den zwei Kreisen. Ohne ungarisch zu sprechen, erhalten sie dort nicht mal ein stk. Brot. Ich kann es leider bezeugen.

mfg
sebastian
Helmut, 29.10 2013, 22:49
Rumänien zählt mit seinen Gesetzen für Minderheiten zu den fortschrittlichsten Ländern.Die Rechte und Förderungen befinden sich auf höchstem Niveau und sind für die ganze Welt ein echtes Vorbild.Was hier von einigen unverbesserlichen Nationalisten mit Unterstützung ungarischer Behörden und inbesonders durch Herrn Orban aufgeführt wird zeigt den wahren Charkter dieser Bewegung.Da Herr Orban die Probleme seines Landes nicht meistern kann,versucht er durch solche nationalistischen Aktionen auch in andere Länder Unfrieden zu bringen.Leider gibt es immer wieder solche verantwortungslosen Elemente welche sich für einen solchen zweck Missbrauchen lassen.Rumänen und rumänische Staatsbürger der verschiedensten Minderheiten leben heute und wollen auch in Zukunft in Frieden miteinander leben.Sollten aber einige Bürger ungarischer Abstammung gar so unglücklich in Rumänien sein,dann können sie doch jederzeit zu Herrn Orban auswandern.Niemand wird sie aufhalten in das Land ihrer Träume zu ziehen.Gute Reise.
Manfred, 29.10 2013, 21:22
Hast recht,ALEXANDER!Was wäre,wenn jede Minderheit in jedem Land nach Autonomie strebt?
Alexander, 29.10 2013, 17:38
Will man am Volks- und Staatengedanken festhalten, sollte man eben in seinen Staat zurückkehren. Dort gehört man dann nicht mehr zur Minderheit.
Einerseits naionalistisches Gehabe und andererseits Teil der EU sein wollen - das passt in Ungarn mittlerweile nicht mehr recht zusammen.

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