Massenunfall auf der A2: 4 Tote, knapp 60 Verletzte

Schlimmste Massenkarambolage in der Geschichte des Landes

Dienstag, 08. November 2016

Die bisher schlimmste Massenkarambolage in der Geschichte des Landes: Etwa 30 Pkws, drei Kleinbusse und ein Laster krachten am Samstagmorgen bei schlechter Sicht bzw. dichten Nebelschwaden auf der sogenannten „Sonnenautobahn“ ineinander.
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) – Rumänien hat am Wochenende die folgenschwerste Massenkarambolage seiner Geschichte erlebt: Vier Tote und knapp 60 Verletze forderte ein am Samstagmorgen unweit der Ortschaft Lehliu Gară, Landeskreis Călăraşi, stattgefundener Massenunfall auf der A2 in Richtung Konstanza/Constanţa, als bei dichtem Nebel etwa 30 Pkws, drei Kleinbusse und ein Laster ineinander krachten. Die Behörden setzten umgehend den Notfallplan für Extremfälle („Code Rot“) ein, mehr als hundert Notärzte, Krankenpfleger, Feuerwehrleute und Polizisten waren stundenlang am Unfallort im Einsatz. Die Verletzten wurden zunächst in naheliegende und später in Bukarester Krankenhäuser transportiert.

Nach Angaben der Retter bot sich ihnen in einigen Abschnitten ein Bild des Grauens – manche Wracks seien derart ineinander verkeilt gewesen, dass man auf den ersten Blick nicht erkennen konnte, wo das eine ende und das andere beginne. Der stellvertretende Chef der Verkehrspolizei, Kommissar George Grigore, sagte den Medien, dass es sich zweifelsfrei um den schlimmsten Massenunfall auf einer rumänischen Autobahn handele. Die lokale Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen umgehend Ermittlungen auf, die Verkehrspolizei teilte mit, von überhöhter, den Witterungsbedingungen nicht angepasster Geschwindigkeit als Hauptursache des Massenunfalls auszugehen.

Kommentare zu diesem Artikel

Alfred, 08.11 2016, 22:55
Nebel hin, schlechte Sicht her: wer mit 30 (!!!) km/h auf der Autobahn fährt, wird durch diese seine absolute Hirnleere natürlich zum potentiellem Mörder.

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