Mathematik zum Anfassen – zwei Wochen lang staunen, grübeln und lernen

Donnerstag, 07. November 2013

Bukarest - Interaktiv, spielerisch und die Fantasie anregend sei Arnold Schlachter zufolge die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“, die seit Dienstag im Technischen Museum „Dimitrie Leonida” (Candiano Popescu 2) Rechenmuffel sowie -fans zum Staunen, Grübeln und Lernen einlädt. Der Ausstellungsverantwortliche Schlachter ist Freier Projektleiter des Goethe-Instituts, das in Zusammenarbeit mit dem Mathematikum Gießen mit dieser Exposition Neuland betritt. Das Mathematikum in Gießen ist das weltweit erste mathematische Mitmach-Museum. „Mathematik zum Anfassen“ zeigt eine Auswahl besonders bewährter Experimente aus der Gießener Ausstellung, wo über 160 Exponate zum Ausprobieren und Überlegen bereitstehen. Seit der Eröffnung vor zehn Jahren haben rund 1,5 Millionen Besucher die Ausstellung dort erlebt. Rund 15 Exponate befinden sich nun in Bukarest. Die Hauptzielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, das Goethe-Institut hat die Altersempfehlung in einer Ankündigung jedoch auf 8 bis 80 Jahre gelegt.

Die Besucher legen Puzzles, bauen Brücken, zerbrechen sich den Kopf bei Knobelspielen, schauen einem Kugelwettrennen zu und beschäftigen sich dabei ganz nebenbei mit Mathematik. Hinter einigen Denkspielchen verberge sich jedoch eher Physik als Mathematik, so Schlachter, die beiden Bereiche seien aber eng miteinander verwoben. Möglich ist ein Besuch von zeitgleich zwei Schulklassen, Gruppenbesuche sollten angemeldet werden. Pro Gruppe sollten 1,5 Stunden eingeplant werden. Für Lehrer: Didaktisches Material ist in Arbeit und wird voraussichtlich im Februar zur Verfügung stehen. „Es hätten mehr sein können”, resümiert Beate Köhler, Leiterin des Goethe-Instituts, die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung. Wichtig sei den Veranstaltern schließlich, dass während der nächsten zwei Wochen, bis zum Sonntag, 24. November, möglichst viele Kinder und Jugendliche die Ausstellung nutzen, um Mathematik „anzufassen”. Außerdem sollten die Deutschkenntnisse der rumänischen Schüler durch bilinguales Lernen gefördert werden. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Dienstag bis Sonntag von 10.30 Uhr bis 18 Uhr.

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