Mehr als 20.000 rumänische Ärzte im Ausland

Dienstag, 18. Juni 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Mehr als 20.000 rumänische Ärzte würden im Ausland arbeiten und dort Leben retten, erklärte der Vorsitzende des rumänischen Ärztekollegs (CRM), Prof. Dr. Vasile Astărăstoae auf dem Bukarester Treffen des Europäischen Rats der Ärztekammern. Die Migration der rumänischen Ärzte habe 2007 begonnen, als mehr als 500 weggezogen sind, seither sei die Zahl ständig gestiegen. In Frankreich würden 3100 Ärzte aus Rumänien arbeiten, das seien mehr als belgische Ärzte. Die meisten seien in öffentlichen französischen Krankenhäusern angestellt, und die Hälfte davon seien Frauen unter vierzig. Die Ärzte in Rumänien würden schlecht bezahlt, die Verantwortung trage der Staat, der sie verjagt.

Kommentare zu diesem Artikel

Norbert, 19.06 2013, 22:46
In deutchland arbeiten auch ärzte als Spargel stecher und Auf Erdbeefeldern.Der Herr Gerd schreibt hier,solange es bier und Mici gibt. Herr Gerd das sind auch nach meinen 15 Jahren Erfahrung für die meisten Rumänen das ein und alles. Dazu kommt noch selbstgebrannter Schnaps. Wenn ich in eine rumänische Geselschaft kam und sie merkten das ich nicht rauche und keinen Alkohol trinken.Sie mußten mich berühren ob ich vielleicht ein Allien bin.Gehen sie mal in das Jahr 2020 und rechnen sie sich das mal hoch. Dann gibts in Rumänien nur noch Scharmane für die Rumänen. Die mit Bier Schnaps und Zigaretten heilen.
Manfred, 19.06 2013, 18:26
@sraffa-Du hast natürlich recht!Aber leider ist in RO so vieles zu verbessern,das man nicht weiß,was beim Erwähnen das Wesentliche ist.Soziale Ungerechtigkeit,Dumpinglöhne,Korruption,Vetternwirtschaft.....
sraffa, 18.06 2013, 23:49
@Manfred: Es geht hier aber meines Erachtens nach um einen funktionierenden Staat und eine gleichmäßige und sozial gerechte Besteuerung : Das sind die Dinge die hier am meisten im Dreck liegen.
Manfred, 18.06 2013, 20:53
Irgendwie habt Ihr alle recht!Irgendwie gelingt es keinem,eine Aufbruchstimmung zu erzeugen!Zweckoptimismus gibt es immer,aber dieser ist niemals fundiert.Nach dem Motto"Die Hoffnung stirbt zuletzt"kann es nicht funktionieren.Vielleicht macht mal ein deutsches(???)Unternehmen den Anfang und zahlt leistungsgerechte Löhne-das könnte etwas bewirken.Solange in vielen Branchen nur der (Hunger)-Mindestlohn bezahlt wird,sind die Leute aus Notwehr gezwungen,den Staat zu bescheißen.
Klaus, 18.06 2013, 17:42
Wer nicht in die seele der rumänischen bevölkerung sehen kann der erkennt vieles nicht.Seit jahrhunderten wurden die bevölkerungen unterdrückt und teils durch fremde beherrscht.So wie in der Walachei und dobrodgea die türken das sagen hatten.-Die lassen absolut nichts an kultur oder eigenes denken zurück.Aber es geht nicht nur den rumänischen bürgern so.Die gleichen leid erprobten völker finden sich in der ganzen slavischen welt.(Rumänen unterscheiden sich nur ducrh die sprache von den anderen slaven).-Ganz bewußt wurde nicht auf bildung geachtet.Wer will da einen stein werfen?Das gedanken gut liegt vielfach um jahrhunderte zurrük.-hierzu ein anderes land aus dem westen europas mit eigentlich einem witz aber großem schuß wahrheit: eine stewardes auf dem flug von London nach Belfast verkündet: "liebe passagiere stellen sie ihre uhren um 300 jahre zurück, wir landen in kürze in Belfast."--Statt Belfast kann auch Bukarest gesetzt werden.-Das beschreibt eigentlich alles.
Gerd, 18.06 2013, 15:20
@sraffa:Ja, leider ist das so..und solange es genug Bier und Mici gibt wird sich das auch nicht ändern......manchmal ist es wirklich sehr schwer die Mentalität der Rumänen zu verstehen, immer nach dem Motto:Leben und leben lassen....
sraffa, 18.06 2013, 15:08
@Gerd : Ich widerspreche Ihnen ja nicht. Habe aber den Eindruck daß die meisten Rumänen das nicht so sehen daß sie an einem kompletten Neuanfang mit der Verwaltung des Staates interessiert wären ?! Anders kann man sich die öffentliche Geduld mit der Praxis der Politischen/ Aministrativen Kaste kaum vorstellen.
Gerd, 18.06 2013, 14:27
Und warum wohl gehen diese Leute weg?Einfach nur festzustellen das es so ist, verehrter Herr sraffa ist ein bisschen zu wenig.Aber ohne die finanzielle Unterstützung der "Auslandsrumänen" könnten millionen Menschen hier nicht leben.Selbst ein Herr Ponta musste kürzlich zugeben das die Gesellschaft immer mehr verarmt.Die Löhne stagnieren bzw. sinken sogar real(Inflation) und gleichzeitig steigen überall die Preise, das Gesundheitswesen ist eine einzige Katastrophe, nicht wenige Rentner würden ohne Hilfe glattweg verhungern und und und....
sraffa, 18.06 2013, 13:56
Gut ausgebildete und leistungsbereite Rumänen sind in ganz Europa als Arbeitskräfte geschätzt.
Das Nachsehen haben die Rumänischen Steuerzahler welche in die Ausbildung der jungen leute investiert haben die danach migrieren.

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