Mehr als 5000 Tiere sterilisiert

„Stray Animal Care“-Projekt in Rumänien umgesetzt

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Foto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Rund 5100 Hunde und Katzen hat die Tierschutzorganisation „ Vier Pfoten“ in diesem Jahr in Rumänien sterilisieren lassen: Tierärzte und Mitarbeiter der österreichischen Organisation haben mehrere Förderkampagnen geführt, um die Öffentlichkeit auf das Problem der Streunertiere aufmerksam zu machen. Die Versorgung und Kastration von Straßentieren zählt zu den Hauptprojekten von Vier Pfoten. Zahlreiche Gemeinden in Rumänien aber auch in Bulgarien, Litauen und der Slowakei entschieden sich für das „Stray Animal Care“-Projekt und hiermit gegen die Tötung von Streunertieren.

Das Kastrationsprojekt für herrenlose Tiere sei die einzige Möglichkeit, Menschen und Tieren gleichermaßen zu helfen, so das Motto der Tierschutzorganisation. Streunende Tiere sind oft mit Krankheiten und Seuchen infiziert, die auf den Menschen übertragbar sind. Die Methode schränkt das rasante Wachstum der Tierpopulation ein, da sich nicht kastrierte Tiere unkontrolliert vermehren. Eine Kombination aus allen notwendigen Impfstoffen vermeidet den Ausbruch von Erkrankungen und ist genauso unerlässlich wie die Behandlung gegen Parasiten.
Das Projekt wurde in 15 Städten und Gemeinden in Rumänien umgesetzt u. a. auch in Bukarest, Mangalia, Comăneşti und Ferdinandsberg/Oţelul Roşu. Zwei mobile Teams waren das ganze Jahr hindurch in den Städten und Gemeinden unterwegs, haben die Streunertiere gefangen, kastriert, entwurmt, gegen Tollwut geimpft und für eine leichtere Wiedererkennbarkeit markiert.

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