Mehr Pessimisten als Optimisten unter den Managern

Konjunkturumfrage des Statistikamts für den Zeitraum Januar bis März

Mittwoch, 30. Januar 2013

Nur die Manager der Autoindustrie sehen sich in den kommenden Monaten deutlich im Plus. Symbolfoto: Mediafax (Archiv)

Bukarest (ADZ) - Die Stimmung ist umgeschwenkt, wieder sind mehr Pessimisten als Optimisten unter den Unternehmensmanagern jetzt zu Jahresbeginn. In der Bauindustrie sind zwar saisonbedingt deutlich flaue Monate zu erwarten, die Manager der anderen Branchen (Ausnahme verarbeitende Industrie) aber gehen ebenfalls mehrheitlich von einem leichten Rückgang ihrer Aktivitäten im Zeitraum Januar bis einschließlich März 2013 aus. Das ergab die monatliche Konjunkturumfrage des Nationalen Instituts für Statistik (INS).

Die Manager aus der verarbeitenden Industrie gehen von einer relativen Stabilität des Produktionsvolumens aus (Konjunktursaldo plus 2 Prozent). Nur die Manager der Autoindustrie sehen sich mit einem Konjunktursaldo von 23 Prozent deutlich im Plus. Das Konjunktursaldo stellt das Verhältnis zwischen Optimisten und Pessimisten dar. Auch die Zahl der Beschäftigten dürfte in der verarbeitenden Industrie relativ stabil bleiben (minus 4 Prozent). Die Preise der Industrieerzeugnisse hingegen sollen leicht steigen (plus 9 Prozent), heißt es weiter in der INS-Umfrage.

In der Bauwirtschaft soll das Produktionsvolumen im Zeitraum Januar bis einschließlich März deutlich  sinken (Konjunktursaldo minus 28 Prozent), ebenso Auftragsbestand und Neuaufträge (minus 24 Prozent) sowie Beschäftigtenzahl (minus 29 Prozent). Die Preise hingegen dürften im Baugewerbe leicht zulegen (plus 8 Prozent).

Im Einzelhandel setzten die Manager nach den Feiertagen auf einen moderaten Rückgang ihrer Aktivitäten (minus 10 Prozent) in den drei  Monaten. Die Beschäftigtenzahl bleibt relativ stabil (minus 4 Prozent), während die Preise deutlich zulegen sollen (plus 28 Prozent).

In der Dienstleistungsbranche rechnen die befragten Manager ebenfalls mit einem moderaten Rückgang des Umsatzes (Konjunktursaldo minus 10 Prozent). Auch die Beschäftigtenzahl dürfte leicht sinken (minus 6 Prozent), die Preise hingegen moderat steigen (plus 15 Prozent).

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