Mehreinnahmen durch zusätzliche Arbeitsplätze

Donnerstag, 24. Juli 2014

Bukarest (ADZ) - Premierminister Victor Ponta hat in der Regierungssitzung am Dienstagabend mehrere Finanzierungsquellen für das Defizit aufgezeigt, welches durch die Senkung der Sozialabgaben im Herbst entstehen wird. Hauptsächlich erwartet der Premier Mehreinnahmen durch intensivere wirtschaftliche Aktivität. So sollen durch neue Arbeitsplätze 1,3 Mrd. Lei in die Sozialkassen fließen, neue Investitionen sollen über die Mehrwertsteuer 1,25 Mrd. Lei einbringen und durch die Verringerung der Steuerhinterziehung um zehn Prozent sollten weitere 1,9 Mrd. Lei eingenommen werden. Der Staatshaushalt könnte von weiteren 4 Mrd. Lei profitieren, sollten 10 Prozent der Schulden der insolventen Unternehmen eingetrieben werden.

Kommentare zu diesem Artikel

Jens, 24.07 2014, 12:49
Es ist doch ganz einfach. Der Mindestlohn wurde in den letzten 2 Jahren extrem angehoben. Mit der neuen Ersparniss werden viele Firmen genau diese Erhöhung wenigstens ein bisschen ausgleichen.
Also ist das Defizit für den Staat nur ein Rückschritt von 2 Jahren. Da man aber nicht alles damit abdeckt ist er immer noch im Plus.
OK, für Ponta sind solche Gedankengänge zu hoch....
Manfred, 24.07 2014, 10:56
Entweder ist Ponta so dumm,oder er lügt bewußt(oder beides).Obwohl immer noch viele Rumänen das Land verlassen,steigt die Arbeitslosigkeit...woher will er neue Arbeitsplätze nehmen.
Auch die Steuerausfälle wegen Zigarettenschmuggel werden ständig größer.
Insolvenz ist Pleite,womit sollen diese Unternehmen Schulden bezahlen,ohne das es noch mehr Arbeitslose gibt?
Von heute auf morgen soll die Steuerhinterziehung eingedämmt werden?Wenn das so einfach wäre,warum fängt man erst jetzt damit an?
Konrad, 24.07 2014, 10:47
Jaja, Herr Ponta, wenn das Woertchen "wenn" nicht waere.....Vor der Wahl haben Sie versprochen, eine Million neuer Arbeitsplaetze zu schaffen; Das hat nicht einmal im Ansatz funktioniert.Mehreinnahmen aus intensiverer wirtschaftlicher Aktivitatet bedeutet, dass Unternehmen bessere Gewinnaussichten haben muessen, damit sie neue Mitarbeiter einstellen. Gute Mitarbeiter sind aber Mangelware, weil diese wegen der hundsmiserablen Lohn - und Sozialverhaeltnisse in unserem Land ausgewandert sind. Und Ihre von sozialistischer Missgunst gepraegten Politik, die sich -etwa zum kleinen Beispiel- in der Taxierung von Autos und Immobilien ausdrueckt, sind auch fuer niemand ein Anreiz, auf Erfolgskurs zu zielen. Sie werden mit Ihrer Strategie eine Bruchlandung erleben, und leider mit Ihnen wir alle.
Hanns, 24.07 2014, 10:40
So ein Blödsinn! Hier wird gesagt was möglicherweise passieren könnte. Entsprechende Maßnahmen dazu werden jedoch nicht gesetzt.

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