Memorandum auf Regierungstisch

UCMR wird Teil von Hidroserv

Freitag, 23. August 2013

Reschitza (ADZ) - Ion Mocioalcă, PSD-Abgeordneter und Vorsitzender der PSD-Kreisorganisation Karasch-Severin, teilte am Mittwoch in Reschitza mit, dass das seit einigen Monaten verfasste Memorandum bezüglich der Rettungsmaßnahmen des Reschitzaer Maschinenbauwerks kommende Woche in einer Regierungssitzung besprochen wird.

Damit zeichnet sich ein Ende der UCMR-Insolvenzkrise ab, die eigentlich schon mit dem Verkauf an die in der Schweiz registrierte INET AG ausgebrochen ist. Hauptgrund der Krise, so behaupteten mehrmals die Vertreter der INET AG, sei die Frage der „historischen Schulden“ des Maschinenbauwerks, die beim Verkauf durch den Staat laut Kaufvertrag hätten erlassen werden müssen, aber nicht wurden. Das Memorandum, das nun von der Regierung geprüft und genehmigt werden soll, sieht unter anderem vor, dass sämtliche Schulden des Werks dem Staat gegenüber (Steuern, Beiträge zur Renten- und Sozialversicherung, zur Krankenversicherung der rund 3000 Arbeitnehmer, usw.) in Aktien zugunsten des rumänischen Staates umgewandelt werden, wodurch der Staat praktisch neuerlich Hauptaktionär des Werks wird.

Ion Mocioalcă, der an der Ausarbeitung des Memorandums zusammen mit den anderen Parlamentsvertretern aus dem Südwestbanat und mit den Vertretern aller Gewerkschaften, die im Banater Bergland wirken, mitgearbeitet hat: „UCM Reschitza wird nach Annahme des Memorandums durch die Regierung Victor Ponta ein Mitglied der Firma Hidro Serv România, der Instandhaltungs- und Reparaturgesellschaft, die Hidroelectrica bedient. Da Hidroelectrica seit Juni den Insolvenzbereich verlassen konnte, bleibt dem mehrheitlich dem Staat gehörenden Unternehmen ein ebenfalls mehrheitlich vom Staat beherrschtes Unternehmen als Wartungspartner erhalten – das einzige Unternehmen in Rumänien, das auf den Bau und die Wartung von Wasserkraftwerksausrüstungen spezialisiert ist. Wichtig ist in unseren Augen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben und dass ein Portefeuille an Aufträgen kommt, welche die Arbeit bei UCMR langfristig sichern.“

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