Michelangelo-Brücke modernisiert

Umfangreiche Sanierungen stehen in Temeswar an

Sonntag, 15. Januar 2012

Bis 2014 wird die Zone um die Michelangelo-Brücke in Temeswar ein neues Aussehen bekommen.
Foto: Zoltán Pázmány

Die Temeswarer Michelangelo-Brücke und der -Boulevard sowie die ganze Umgebung rund um die Brücke werden saniert. Eine Unterführung, mehrere Fahrspuren und ein verbessertes Fahrsystem in der Zone sind im Sanierungsprojekt vorgesehen. Der Verkehr soll dadurch erleichtert werden.

Der Finanzierungsvertrag wurde bereits Ende des vergangenen Jahres vom Temeswarer Bürgermeister Gheorghe Ciuhandu und der Ministerin für Tourismus und Regionalentwicklung Elena Udrea unterschrieben.

Die Fonds kommen von der Europäischen Union und werden über das Ministerium für Tourismus und Regionalentwicklung in das Projekt fließen. Die Kosten werden auf etwa 70 Millionen Lei geschätzt. Der Beitrag der EU beträgt 98 Prozent, der Rest soll von der Stadt Temeswar beglichen werden.

Der Ablauf der Arbeiten wurde auf fast zwei Jahren festgelegt. 18 Monate sollen diese nach dem ersten Zuschuss der Fonds dauern. In dieser Zeitspanne wird der Verkehr durch den Bau einer unterirdischen Passage getrennt. Diese Unterführung wird vom Vasile-Pârvan-Boulevard in Richtung Corneliu-Coposu-Straße führen und soll eine Länge von fast 600 Metern haben, wobei 111 Meter davon überdacht werden. In der Zwischenzeit wird auch am Michelangelo-Boulevard und an der -Brücke gearbeitet.

Der Boulevard wird ausgebaut, so dass auf einer Fahrspur eine Viererbahn entstehen wird.

In diesem Jahr stehen auch andere umfangreiche Sanierungen in Temeswar an. Die Innenstadt wird in diesem Jahr in eine große Baustelle umgewandelt. Die wichtigsten Temeswarer Plätze - der Dom-, Freiheits-, Sfântu-Gheorghe und Ţarcului-Platz – werden für eine gründliche Sanierung geschlossen. Fast 17 Millionen Euro beträgt die Investition des Projektes, wobei auch hier die Stadtverwaltung zwei Prozent der Gesamtsumme beisteuern muss. Die Durchführung der Arbeiten soll etwa dreieinhalb Jahre dauern. Die gesamte technische Infrastruktur wird erneuert: Wasser-, Kanalisations- und Heizsystem, sowie die öffentliche Straßenbeleuchtung und die Kommunikationsnetze. Auch die öffentlichen Plätze werden ein Make-Over bekommen.

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