Minderheitenpolitik und Wertewandel

Konferenz der Deutschen Gesellschaft vom 28. bis 30. April in Klausenburg

Donnerstag, 09. April 2015

Klausenburg (ADZ) – Zum Thema „Minderheitenpolitik und Wertewandel“ veranstaltet die Deutsche Gesellschaft e.V. Berlin vom 28. bis 30. April in Klausenburg/Cluj-Napoca eine Konferenz, an der Wissenschaftler und Studierende verschiedener Fachrichtungen teilnehmen werden. Veranstaltet wird die Konferenz in Kooperation mit der Fakultät für Europastudien und dem Institut für deutschsprachige Lehre und Forschung an der Babeş-Bolyai-Universität. Veranstaltungsort ist der Konrad-Adenauer-Saal der Universität in der I.I.C. Brătianu Str. 22.

Die Konferenz beginnt am 28. April um 15 Uhr mit den Grußworten, gefolgt von einer Einleitung durch die deutsche Konsulin Judith Urban. Ab 15.45 Uhr referiert der Politikwissenschaftler Dr. Christoph Schnellbach (München) zum Thema „Minderheitenpolitik in Ostmitteleuropa im Prozess der EU-Erweiterung“. Es folgt um 16.30 Uhr eine Präsentation des Jugendprogramms der Jugendhauptstadt 2015 Klausenburg durch die Studentinnen Ioana-Elena Urda (Germanistik) und Andreea Breaz (Internationale Beziehungen und Europastudien).

Am zweiten Konferenztag spricht der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. András F. Balogh (Budapest/Klausenburg) um 9.30 Uhr über „Die Siebenbürger Sachsen nach 1989“, um 10 Uhr stellt der Soziologe Doz. Dr. Rudolf Poledna (Klausenburg) die Situation der Banater Schwaben und um 11 Uhr die Studentin Cristina Panţa jene der Sathmarschwaben jeweils nach 1989 vor. Sowohl am ersten Abend als auch nach diesen Vorträgen folgt eine Diskussion in der Moderation von Christel Ungar-Ţopescu, Chefredakteurin der deutschen Sendung von TVR.

Am Nachmittag des zweiten Tages sind um 14.30 Uhr der Beitrag von Romana Sălăgeanu (Doktorandin an der Fakultät für Europastudien) mit dem Titel „Europarat. Bedingungen für Minderheitenrechte. Fallstudie: Das rumänische Minderheitengesetz“ und ab 15 Uhr jener von Dr. Marc Stegherr (Slawist und Politologe, München/Klausenburg) zum Thema „Die Entdeckung der Volksseele. Osteuropäische Sprachminderheiten zwischen Identitätspflege und Separatismus“ geplant. Fortgesetzt wird mit dem Thema (15.45 Uhr) „Identität, Integration und Inklusion von Minderheiten“, behandelt von Doz. Dr. Christian Schuster (Klausenburg) und um 16.15 Uhr dem Vortrag von Dr. Christina Bojan (Klausenburg) über „Tradition der deutschen Schulen in Rumänien – Bildungspolitik der Minderheiten nach 1990“. Eine Diskussion mit den Referenten erfolgt in der Moderation von Georg Aescht (Bonn), der auch die Lesung (ab 20 Uhr) des Schriftstellers Varujan Vosganian aus seinem „Buch des Flüsterns“ und dessen Übersetzer Ernest Wichner gestaltet.

Am dritten Konferenztag referiert ab 9 Uhr der Kommunikationswissenschaftler Dr. Thomas Petersen (Allensbach) über „Die Entdeckung des Wertewandels“, gefolgt um 9.30 Uhr von der Historikerin Doz. Dr. Edit Szegedi, die „Über die ideologischen Grundlagen des homogenen Nationalstaats als Garant des ‘Wahren, Schönen und Guten’ im öffentlichen Leben“ sprechen wird. Ab 10 Uhr referiert die Philosophin Dr. Ingeborg Szöllösi (Berlin) unter dem Titel „Über die Korrumpierbarkeit des ‚Wahren, Schönen und Guten’“ und ab 11 Uhr der Politologe PD. Dr. habil. Mariano Barbato (Passau/Klausenburg) über „Werte und Identität – ein europäisches Thema?“ Nach einer Diskussionsrunde  wird Dr. Andreas H. Apelt, der Bevollmächtigte des
Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V., die Bilanz der Veranstaltung ziehen.  Eine Anmeldung zur Tagung ist nicht erforderlich, der Eintritt frei.

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