Mindestens 3000 Menschen waren Versuchskaninchen

Freitag, 03. Juni 2016

Bukarest (ADZ) - Mindestens 3000 Menschen sollen nach Angaben der ermittelnden Generalstaatsanwaltschaft unwissentlich zu Versuchskaninchen profitgieriger Ärzte geworden sein. Die Ermittlungen visieren derzeit insgesamt 50 Psychiater aus dem ganzen Land, die im dringenden Verdacht stehen, in den letzten Jahren wiederholt neue Arzneimittel oder Wirkstoffe an ihren Patienten getestet zu haben, um von den Pharmakonzernen sodann teils mehr als 100.000 Euro betragende Honorare für ihre „klinischen Studien“ zu kassieren. Die festgenommene Leiterin der Psychiatrie-Abteilung des Arader Kreiskrankenhauses, Delia Podea, sitzt derweil als erste der 50 Verdächtigen bereits in Untersuchungshaft.

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 03.06 2016, 17:12
Die Pharma-Konzerne versuchen solche
Methoden immer wieder, das ist wie eine Seuche die von Land zu Land zieht. Kein Land auf unserer Kugel blieb bisher verschont.
Für die gilt nur die Dividende am Jahresende, Moral und Skrupel sind unbekannt.
Konsequenzen hat dieses Handeln nicht, man hat ja gute Kontakte zur Politik und stellt 1000de Arbeitsplätze, die als Druckmittel verwendet werden.
Gesundheitliche Schäden werden als Kollateralschaden billigend in Kauf genommen.
Sraffa, 03.06 2016, 13:54
Es geht hier um den Verdacht 3000 facher vorsätzlicher bzw. fahrlässiger Körperverletzung.

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*