Minister Peter Friedrich in Hermannstadt

„Baden-Württemberg unterstützt wichtigen Auf- und Ausbau beruflicher Bildung“

Mittwoch, 09. September 2015

Europaminister Peter Friedrich (2. v. re) bei der Hermannstädter Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor.
Foto: Rathaus Hermannstadt

Hermannstadt – Der Europaminister Peter Friedrich, zuständig für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten besuchte am Dienstag, gemeinsam mit einer baden-württembergischen Delegation gebildet aus Vertretern der Politik, der Wirtschaft sowie der Erziehung, anlässlich einer Reise durch Rumänien und Bulgarien, Hermannstadt/Sibiu. Vor Ort führte der Minister Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und des Wirtschaftsmilieus vor allem zum Thema der dualen Ausbildung. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind eine Kernvoraussetzung für die positive Entwicklung eines Landes – in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt. Dies gilt in Rumänien, in Bulgarien, in Deutschland und in ganz Europa.“ so Peter Friedrich.

Im Hermannstädter Rathaus empfing die Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor den Minister sowie zwei Abgeordnete im baden-württembergischen Parlament. Das Gespräch umfasste vor allem das Thema der Erziehung sowie Aspekte der Politik, der Wirtschaft und Sozialangelegenheiten.

„Ich hatte das Vergnügen, mit Minister Peter Friedrich das politische Klima in Rumänien zu besprechen sowie dessen Einfluss auf die lokale Stadtverwaltung. Ein wichtiges Gesprächsthema war die duale Ausbildung. Ich hatte die Möglichkeit, dem Minister dieses Projekt vorzustellen, welches in Hermannstadt bereits funktioniert und durch die Steigerung des Ausbildungsgrades der Jugendlichen besondere Vorzüge für den Wirtschaftsbereich mit sich bringt.“ so Astrid Fodor. Weitere Gespräche umfassten die bilateralen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Hermannstadt sowie deren Ausbau vor allem im Wirtschaftsbereich.

Am Dienstag führte die Delegation ein Fachgespräch zur beruflichen Bildung mit lokalen Unternehmensvertretern und Fachleuten und am Dienstagabend fand ein Empfang auf Einladung des Ministers, der Hermannstädter Konsulin der Bundesrepublik Deutschland Judith Urban sowie des Generalsekretärs/Präsidiumsmitglieds des Konsularkorps Baden-Württemberg, Honorarkonsul Helmut W. Schweimler statt. Die Mitglieder der deutschen Delegation führten hier Gespräche mit Vertretern der deutschen Minderheit in Rumänien, vertreten durch Paul-Jürgen Porr, dem Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien sowie der Wirtschaft, Kultur und Erziehung.

Während des Aufenthaltes der bundesdeutschen Delegation in Rumänien sind in Bukarest Gespräche mit dem Staatspräsidenten Klaus Johannis, dem Außenminister Bogdan Lucian Aurescu und dem Minister für Wirtschaft, Handel und Tourismus Mihai Tudose geplant.

Auf seiner Reise durch Rumänien und Bulgarien wird der Minister begleitet von den Abgeordneten des Landestags von Baden-Württemberg Karl Rombach und Beate Böhlen, dem Präsidenten des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags Dr. Peter Kulitz sowie den Honorarkonsuln für Rumänien Prof. Dr. Manfred Schmitz-Kaiser und Bulgarien Dr. Till Truckenmüller. Zudem begleiten den Minister die Direktorin der Landesakademie Baden-Württemberg für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen Elisabeth Moser, Ulrich Mack von Baden-Württemberg International, der Vorstand der Stiftung „Liebenau“ Prälat Michael H.F. Brock, der Geschäftsführer der Agapedia Stiftung Stefan Barth sowie weitere Experten aus dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und dem Sozialministerium.

Kommentare zu diesem Artikel

Peter, 10.09 2015, 14:07
Inzwischen ist Baden-Württemberg ein effektiv engagierter Partner Siebenbürgens als Bayern. Nordrhein-Westfalen könnte aber noch mehr tun.

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